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Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")
Wirtschaftswachstum (?):
offenen Auges ins Desaster! ("Der New-Orleans-Effekt") Hi @all, in der heutigen Ausgabe der taz bringt NICK REIMER die Paradoxie in der Kontroverse Ökonomie vs. Ökologie & die Idiotie der politischen Akteure auf den Punkt:
Für mich persönlich auch ein willkommener Anlass, um hier (in tazdiss V3) an unsere frühere Diskussion anzuknüpfen. Liebe Grüße: san.draB@web.de 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 06.09.05 21:34. |
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Re: Wirtschaftswachstum (?): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")
Sandra Burger schrieb:
------------------------------------------------------- > Wirtschaftswachstum (?): > offenen Auges ins Desaster ("Der > New-Orleans-Effekt") > > > Hi @all, > > in der heutigen Ausgabe der taz bringt NICK REIMER > die Paradoxie in der Kontroverse Ökonomie vs. > Ökologie & die Idiotie der politischen Akteure auf > den Punkt: Zitat er New-Orleans-Effekt
> > > [...] > > Der Klimawandel zum Beispiel ist, genau genommen, > schon längst da. Selbst wenn die Welt sofort 90 > Prozent weniger Treibhausgas ausstoßen würde - > jenes Kohlendioxid, dass wir in den letzten > fünfzehn Jahren in die Atmosphäre geblasen haben, > ist dort noch gar nicht angekommen, wo es Schaden > verursacht. Würde die Welt also sofort vernünftig > werden - das Klima änderte sich 15 weitere Jahre > lang und radikalisierte so das Wetter. Und mit > Verlaub: Derlei menschliche Vernunft ist nicht in > Sicht. > [...] > Im Gewächshaus steigt die Temperatur, solange die > Sonne es bescheint - das nennt man > Treibhauseffekt. Wir sitzen im Glashaus: Ein > Drittel der Sonnenenergie, die uns erreicht, wird > durch Wolken, Schnee und Eis von der Erde ins > Weltall wieder zurückgestrahlt. Massenhaftes > Kohlendioxid in der Troposphäre wirkt jedoch wie > eine Gasglocke - es hält die Energie zurück. Und > heizt die Atmosphäre auf. Jahrtausende ging das > ganz gut: Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde heute > bitterkalt. Seit Beginn der Industrialisierung > wurde das aber zu viel: Wirtschaftswachstum heißt > wachsender Energieverbrauch, Energieverbrauch > heißt Kohlendioxid-Emission, die wiederum zur > himmlischen Verstopfung führt: Die Glocke aus > CO2-Molekülen wird dichter. > > Obwohl dieser Effekt als Ursache des Klimawandels > in der Wissenschafter längst Common Sense ist, > akzeptiert die Öffentlichkeit den Zweifel. Ja, sie > lechzt förmlich nach ihm. Statt Klimaschutz zu > fordern, verlangt der deutsche Boulevard > billigeren Sprit. Statt über ein neues > Kioto-Protokoll zu debattieren, streitet die > Politik über den besten Hochwasserschutz. Nicht > der steigende Kohlendioxidausstoß erregt die > Wirtschaft, sondern der sinkende Aktienindex. > [...] > taz Nr. 7761 vom 6.9.2005, Seite 12, 241 Zeilen > (Kommentar), NICK REIMER > > Für mich persönlich auch ein willkommener Anlass, > um hier (in tazdiss V3) an unsere frühere > Diskussion anzuknüpfen. Zitat iskussion / Thread
> Wirtschaftswachstum - D A S Zaubermittel gegen die > Massenarbeitslosigkeit??? > > Liebe Grüße: > san.draB@& > #119;eb.de > > Dann knüpf mal schön! |
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Alle sind Sklavenhalter, sogar @Karl!
![]() Hi @all,
bin beim Surfen gerade über diesen schönen Text „gestolpert“:
Energiebedarf bzw. Kalorienbedarf pro Tag 1 Mensch = ca. 2000 kcal Umrechnung: kcal => kWh 2000 kcal = rund 2,4 kWh - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 2,4 kWh „verbraucht“ eine Glühbirne mit 100 Watt Leistungsaufnahme, wenn man sie 1 Tag lang (=24h) brennen lässt: 100 W mal 24 h = 2400 Wh = 2,4 kWh Liebe Grüße: san.draB@web.de |
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Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")
Hallihallo.
Das ist goldrichtig und ich bin ja schon lange der Meinung, daß eben auch ökonomische Rückschläge im Interesse des ganzen hingenommen werden müssen, ja, daß sie erforderlich sind, weil es ein ewiges Wachstum gar nicht geben kann. (Ewiges Wachstum einer Zelle im menschlichen Körper nennt sich Krebs, und wie ungesund, ja meist tödlich der ist, brauche ich nicht zu erwähnen). Nur würde die Partei, die mit dem Slogan "NegativWachstum für mehr Menschlichkeit" in einen demokratischen Wahlkampf zöge, keinerlei Chance, gewählt zu werden. Jeder Einzelne meint ja eben, er sei irgendwie zu kurz gekommen, deswegen möchte er mehr, mehr und nochmal mehr. So wird der Wachstumswahn dann brav gepflegt, bis das ganze System zusammenbricht oder es einen Krieg gibt. rabenkrähe :rabe: Ich komme nicht für die Schulden Deiner Frau auf... nach Diktat nicht verreist... copyright by author |
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Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")
rabenkrähe schrieb:
------------------------------------------------------- > Nur würde die Partei, die mit dem Slogan > "NegativWachstum für mehr Menschlichkeit" in einen > demokratischen Wahlkampf zöge, keinerlei Chance, > gewählt zu werden. was für ein wachstum? und wenn diese partei aus sochen bekloppten deiner sorte zusammengesetzt wäre...nee, die würde zu recht keiner wählen. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QuixliPutzli am 07.09.05 10:09. |
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Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")
Sie scheinen sich ja ziemlich sicher zu sein, selbst ungeschoren davon zu kommen. Die Rede ist hier aber nicht von Krebs, also sparen Sie sich Ihre geschmacklosen Vergleiche. Sie machen wieder mal den Fehler, von Ihrer persönlichen Befindlichkeit auf die der restlichen Erdbevölkerung zu schließen. 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Egon Boelkenkamp am 07.09.05 11:01. |
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Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«
Tabellarischer Vergleich:
»Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution« Zum besseren Verständnis möchte ich der Tabelle DREI Zitate voranstellen. Die ersten beiden Zitate stammen aus dem Jahr 2000 bzw. dem Jahr 2001.. Politiker der SPD bzw. der CDU stellen fest: Die Gesellschaft befindet sich im Wandel von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft (Wissensgesellschaft, Dienstleistungsgesellschaft. DIesen ersten beiden Zitaten gegenübergestellt ist das dritte Zitat, in dem (rückblickend, aus historischer Sicht) die sozialpolitische Gesetzgebung Otto von Bismarcks bewertet wird. Problem erkannt, ABER...? Politik für die Zukunft muß sich ausrichten an der Grundsatzfrage, ob es beim derzeitigen gesellschaftlichen Wandel die gleichen Probleme gibt wie bei der Industriellen Revolution. Wenn die Industrie/Wirtschaft von den Arbeitnehmern "Flexibilität" fordert, so impliziert das förmlich die Frage: Wie sicher sind die Arbeitsplätze heute? Wie sicher ist die Existenz der Arbeitnehmer?
Hinweis/Erläuterung: Die Lösung der gegenwärtigen sozialen Probleme (Massenarbeitslosigkeit und deren Folgen) sei - so das gegenwärtige Credo aller maßgeblichen Vertreter von Wirtschaft und Politik - (ausschließlich bzw. in erster Linie) durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum zu erreichen. Dem Schlussbericht der Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung" ist zu entnehmen: [www.bundestag.de] In diesem Themenstrang soll - ausgehend vom biologischen Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna - aufgezeigt werden, dass die vom Menschen genutzte Technik im Hinblick auf eben dieses biologische Gleichgewicht NICHT neutral ist, sondern dass die (vom Menschen genutzte) Technik das biologische Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna - wie die Energiebilanz zeigt: empfindlich (!) - stört. Liebe Grüße:. san.draB@web.de 17 mal bearbeitet. Zuletzt durch forad am 09.04.08 00:55. |
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Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«
Aber Sandra, mit Verlaub, das sollte jede Zehntklässelerin draufhaben.
Über die Motive und Erfolge von Bismarck bzw. Stein/Hardenberg wäre vielleicht ein anderer Thread geeignet, aber so ein Menschenfreund, daß er in deiner Tabelle als Positivfaktor herhalten kann, war er wohl kaum. (Nachtrag: Ich beziehe mich auf den Inhalt deines Beitrages um 14:20 Uhr, d.h. nach der vierten Bearbeitung) 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch joyborg am 07.10.05 17:50. |
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Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«
Sandra Burger schrieb:
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wie bitte??? die lage der arbeitnehmer hat sich verschlechtert? finden sie die 72 stunden-wocher besser? und die weit verbreiteten ängste und sorgen haben nichts, aber auch gar nichts mit der wirtschaftlichen lage zu tun. denn wäre die besser, dann hätten die leute immer noch ängste und sorgen. wer angst hat, dem ist das schlimmste, was einem passieren kann, bereits passiert. aber zu diesem thema habe ich schon genug geschrieben. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«
Super! Also zurück zu den Konzepten von Bismarck. 72 Stunden Woche; Rentenbezug ab 70 (bei durchschnittlicher Lebenserwartung von 65), ein Beruf in einem Leben reicht ja auch (wozu sich weiterbilden?), Frauen zurück an den Herd bzw. die Kinderkrippe. Verträgt sich zwar nicht ganz mit Crookes´ Thesen, aber was soll´s - laut Karl hats ja eh Platz für 60 Mrd. Leute auf diesem Planeten.
Oder hab´ ich da was falsch verstanden? |
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Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«
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Uuuuuaaaaah..... diese Farben!
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Ich kenne eine junge Frau,
die ist in regelmäßigen Abständen davon überzeugt, daß sie, und zwar NUR SIE ALLEIN, die endgültige Lösung ALLER Probleme auf Erden - Hunger, Elend, Umweltzerstörung, Krieg, Ungerechtigkeit, Unfreiheit usw. - gefunden hat.
Sie muß nur noch genügend Leute um sich scharren, die ihr glauben und folgen. Und natürlich irgendwie an das Geld rankommen, das sie zur Verwirklichung ihres Lösungsansatzes benötigt. Ihr Arzt nennt das Endogene Psychose. Da sie, sobald es ihr besser geht, ihre Tabletten nicht mehr nimmt, werden die Abstände zwischen den Schüben immer kürzer, und irgendwann muß sie wohl ganz in der Klinik bleiben. Aber wenigstens ist sie nicht farbenblind. 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QueenCrimson am 07.10.05 20:52. |
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Re: Ich kenne eine junge Frau,
QueenCrimson schrieb:
------------------------------------------------------- > die ist in regelmäßigen Abständen davon überzeugt, > daß sie, und zwar NUR SIE ALLEIN, die endgültige > Lösung ALLER Probleme auf Erden - Hunger, Elend, > Umweltzerstörung, Krieg, Ungerechtigkeit, > Unfreiheit usw. - gefunden hat. hm...ich bin ständig davon überzeugt. wie nennt man sowas dann? Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QuixliPutzli am 07.10.05 16:51. |
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Wie nennt man das?
Dumm? 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch ric am 07.10.05 17:02. |
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Re: Wie nennt man das?
ric schrieb:
------------------------------------------------------- > Dumm? > > wenn karl sowas behaupten würde, dann ja. aber ich bin ja gott himself, da ist das was anderes. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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Nö (k.T.)
Wirklich kein Text |
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Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!
Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!
In einem Gebäude (Länge: 5 Meter; Breite: 5 Meter; Höhe: 5 Meter) befindet sich ein Wassertank (oben offener Ausgleichsbehälter) - Fassungsvermögen 100.000 Liter. Aktuelle Füllung des Tanks: exakt 95.000 Liter Zufluss: exakt 10.000 Liter pro Stunde Abfluss: exakt 10.000 Liter pro Stunde Die Außenfassade des Gebäudes soll in 12 Monaten einen neuen Anstrich bekommen. Dafür liegen 2 Angebote vor: Angebot I - Malermeister Meyer: Quadratmeterpreis (inkl. Arbeitsstunden und Material) = 200 Euro Angebot II- Malermeister Schulze: Pauschal für die Arbeitszeit = 20.000 Euro plus 10 Euro pro m^2 für die Farbe Frage: Wer von den beiden Malermeistern wird die Außenfassade des Gebäudes neu streichen? (Ach ja, fast hätte ich's vergessen: Der Wassertank hat einen ZWEITEN Zufluss - exakt 1 Liter pro Stunde - UND: in dem Gebäude (Höhe der Türschwelle = 10 cm) lagern auf dem trockenen Fußboden 100 kg Calciumcarbid sowie - auf einem Podest (Höhe = 5 cm) - etwa 500 Gramm elementares Natrium... ) Liebe Grüße:. san.draB@web.de 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 07.10.05 20:51. |
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Re: Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!
Das ist einfach - der billigere natürlich. |
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Re: Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!
Ist das etwa der Burger'sche Intelligenztest?
*Gähn* Antwort: Keiner von beiden. Weil nämlich in knapp 7 Monaten (5.000 Stunden) dank des (ach ja, fast hätte ich's vergessen - wie neckisch...) zweiten Zulaufs der Tank überläuft und die ganze Hütte in die Luft fliegt: [www.schoenhacker.at]
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ein mangel an konstruktivität
QueenCrimson schrieb etwas.
es war weder sachbezogen noch konstruktiv. mach's besser oder schweige. |