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Sandra Burger

registriert am 13.03.2005



Beiträge: 696


Beitrag vom 06.09.2005 06:10
Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")

Wirtschaftswachstum (?):
offenen Auges ins Desaster! ("Der New-Orleans-Effekt")



Hi @all,

in der heutigen Ausgabe der taz bringt NICK REIMER die Paradoxie in der Kontroverse Ökonomie vs. Ökologie & die Idiotie der politischen Akteure auf den Punkt:
Der New-Orleans-Effekt
[www.taz.de]


[...]

Der Klimawandel zum Beispiel ist, genau genommen, schon längst da. Selbst wenn die Welt sofort 90 Prozent weniger Treibhausgas ausstoßen würde - jenes Kohlendioxid, dass wir in den letzten fünfzehn Jahren in die Atmosphäre geblasen haben, ist dort noch gar nicht angekommen, wo es Schaden verursacht. Würde die Welt also sofort vernünftig werden - das Klima änderte sich 15 weitere Jahre lang und radikalisierte so das Wetter. Und mit Verlaub: Derlei menschliche Vernunft ist nicht in Sicht.
[...]
Im Gewächshaus steigt die Temperatur, solange die Sonne es bescheint - das nennt man Treibhauseffekt. Wir sitzen im Glashaus: Ein Drittel der Sonnenenergie, die uns erreicht, wird durch Wolken, Schnee und Eis von der Erde ins Weltall wieder zurückgestrahlt. Massenhaftes Kohlendioxid in der Troposphäre wirkt jedoch wie eine Gasglocke - es hält die Energie zurück. Und heizt die Atmosphäre auf. Jahrtausende ging das ganz gut: Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde heute bitterkalt. Seit Beginn der Industrialisierung wurde das aber zu viel: Wirtschaftswachstum heißt wachsender Energieverbrauch, Energieverbrauch heißt Kohlendioxid-Emission, die wiederum zur himmlischen Verstopfung führt: Die Glocke aus CO2-Molekülen wird dichter.

Obwohl dieser Effekt als Ursache des Klimawandels in der Wissenschafter längst Common Sense ist, akzeptiert die Öffentlichkeit den Zweifel. Ja, sie lechzt förmlich nach ihm. Statt Klimaschutz zu fordern, verlangt der deutsche Boulevard billigeren Sprit. Statt über ein neues Kioto-Protokoll zu debattieren, streitet die Politik über den besten Hochwasserschutz. Nicht der steigende Kohlendioxidausstoß erregt die Wirtschaft, sondern der sinkende Aktienindex.
[...]
taz Nr. 7761 vom 6.9.2005, Seite 12, 241 Zeilen (Kommentar), NICK REIMER

Für mich persönlich auch ein willkommener Anlass, um hier (in tazdiss V3) an unsere frühere Diskussion anzuknüpfen.
Diskussion / Thread
Wirtschaftswachstum - D A S Zaubermittel gegen die Massenarbeitslosigkeit???
[forum.myphorum.de]
Liebe Grüße:
san.draB@web.de






1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 06.09.05 21:34.

MarioZschiesche

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Beiträge: 1284


Beitrag vom 06.09.2005 12:37
Re: Wirtschaftswachstum (?): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")

Sandra Burger schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wirtschaftswachstum (?):
> offenen Auges ins Desaster ("Der
> New-Orleans-Effekt")
>
>
> Hi @all,
>
> in der heutigen Ausgabe der taz bringt NICK REIMER
> die Paradoxie in der Kontroverse Ökonomie vs.
> Ökologie & die Idiotie der politischen Akteure auf
> den Punkt:
Zitatgrinning smileyer New-Orleans-Effekt
>
>
> [...]
>
> Der Klimawandel zum Beispiel ist, genau genommen,
> schon längst da. Selbst wenn die Welt sofort 90
> Prozent weniger Treibhausgas ausstoßen würde -
> jenes Kohlendioxid, dass wir in den letzten
> fünfzehn Jahren in die Atmosphäre geblasen haben,
> ist dort noch gar nicht angekommen, wo es Schaden
> verursacht. Würde die Welt also sofort vernünftig
> werden - das Klima änderte sich 15 weitere Jahre
> lang und radikalisierte so das Wetter. Und mit
> Verlaub: Derlei menschliche Vernunft ist nicht in
> Sicht.
> [...]
> Im Gewächshaus steigt die Temperatur, solange die
> Sonne es bescheint - das nennt man
> Treibhauseffekt. Wir sitzen im Glashaus: Ein
> Drittel der Sonnenenergie, die uns erreicht, wird
> durch Wolken, Schnee und Eis von der Erde ins
> Weltall wieder zurückgestrahlt. Massenhaftes
> Kohlendioxid in der Troposphäre wirkt jedoch wie
> eine Gasglocke - es hält die Energie zurück. Und
> heizt die Atmosphäre auf. Jahrtausende ging das
> ganz gut: Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde heute
> bitterkalt. Seit Beginn der Industrialisierung
> wurde das aber zu viel: Wirtschaftswachstum heißt
> wachsender Energieverbrauch, Energieverbrauch
> heißt Kohlendioxid-Emission, die wiederum zur
> himmlischen Verstopfung führt: Die Glocke aus
> CO2-Molekülen wird dichter.
>
> Obwohl dieser Effekt als Ursache des Klimawandels
> in der Wissenschafter längst Common Sense ist,
> akzeptiert die Öffentlichkeit den Zweifel. Ja, sie
> lechzt förmlich nach ihm. Statt Klimaschutz zu
> fordern, verlangt der deutsche Boulevard
> billigeren Sprit. Statt über ein neues
> Kioto-Protokoll zu debattieren, streitet die
> Politik über den besten Hochwasserschutz. Nicht
> der steigende Kohlendioxidausstoß erregt die
> Wirtschaft, sondern der sinkende Aktienindex.
> [...]
> taz Nr. 7761 vom 6.9.2005, Seite 12, 241 Zeilen
> (Kommentar), NICK REIMER
>
> Für mich persönlich auch ein willkommener Anlass,
> um hier (in tazdiss V3) an unsere frühere
> Diskussion anzuknüpfen.
Zitatgrinning smileyiskussion / Thread
> Wirtschaftswachstum - D A S Zaubermittel gegen die
> Massenarbeitslosigkeit???
>
> Liebe Grüße:
> san.draB@&
> #119;eb.de
>
>
Dann knüpf mal schön!



Sandra Burger

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Beitrag vom 06.09.2005 17:54
Alle sind Sklavenhalter, sogar @Karl! winking smiley

Hi @all,

bin beim Surfen gerade über diesen schönen Text „gestolpert“:

Meine persönliche Energie- und Abfallbilanz -
Ein Bilanzprojekt mit den SeminarteilnehmerInnen

Christian Wetzel
4. Februar 2002
[www.rrz.uni-hamburg.de]

[...]

1.2 Ein Gefühl für Energie

Energie ist eine sehr abstrakte Größe. Im Alltag kommt man mit verschiedenen Energieformen in Berührung, elektrische Energie beim Betrieb von elektrischen Geräten, Wärmeenergie beim Heizen und Baden, kinetische Energie beim Autofahren. Es fällt schwer, diese Energieformen zu vergleichen und sich immer bewusst zu sein, wieviel Energie gerade
„verbraucht“ wird.

Schon die Formulierung „Energie verbrauchen“ deutet die Schwierigkeit des Begriffs an. Der Energieerhaltungssatz verbietet die Vernichtung und Herstellung von Energie. Mit Energieverbrauch ist daher immer die Umwandlung und Abwertung von Energie gemeint, man sagt, dass die Syntropie sinkt. Syntropie oder Exergie ist die Fähigkeit einer Energieform, eine sogenannte Energiedienstleistung zu verrichten.

Elektrische Energie zum Beispiel hat eine hohe Syntropie, man kann sie leicht in andere Energieformen, zum Beispiel Bewegungsenergie, umwandeln. Wärmeenergie hat eine geringere Syntropie. Beim Heizen mit Strom wird also viel wertvolle Syntropie vernichtet.

Eine weitere Schwierigkeit ist das Abschätzen von Größenordnungen. Bei der Nutzung elektrischer Energie kann man sich die Mühe machen und am Gerät die Leistungsaufnahme nachsehen, aber wieviel Arbeit wird beim Autofahren oder beim Duschen verrichtet.

Das folgende Beispiel nach Dürr (1994) soll die Verhältnisse zwischen den Energieformen verdeutlichen. Mit 1 Kilogramm Steinkohle können 1000 Liter Wasser um 7° Celsius erwärmt werden, mit der gleichen Energie kann diese Wassermenge, also 1 Tonne Gewicht, um 3000 Höhenmeter angehoben werden. Sollte diese Arbeit von Menschen verrichtet werden, so wären vier Arbeiter einen 8-Stunden Arbeitstag damit beschäftigt.

Elektrisch betrachtet entspricht dies 8 Kilowattstunden (kWh), beim derzeitigen Haushaltsstrompreis (HEW Classic 16,73 Cent) ein Betrag von 1,34 Euro. Umgerechnet auf die vier Arbeiter entspricht das einem Stundenlohn von 4,2 Cent.

Dieses Rechenbeispiel führt auf das anschauliche Bild von den Energiesklaven, die jeder Mensch zur Befriedigung seiner Bedürfnisse beschäftigt. Geht man davon aus, dass die Arbeitsleistung rund um die Uhr im Mittel 100 Watt beträgt, benötigt man für eine Dauerleistung von 1000 Watt bereits 10 Sklaven.

Ein Mensch in Deutschland benötigt durchschnittlich 5,5 Kilowatt Dauerleistung zur Befriedigung seiner Bedürfnisse. Er beschäftigt also für sich 55 Energiesklaven.

[...]

= = = = = = = = =

[1] Dürr, Hans-Peter Die 1,5 Kilowattgesellschaft. 1994 Vortragsreihe
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie.


Energiebedarf bzw. Kalorienbedarf pro Tag
1 Mensch = ca. 2000 kcal

Umrechnung: kcal => kWh
2000 kcal = rund 2,4 kWh


- - - - - - - - - - - - - - - - - - -

2,4 kWh „verbraucht“ eine Glühbirne mit 100 Watt Leistungsaufnahme,
wenn man sie 1 Tag lang (=24h) brennen lässt:

100 W mal 24 h = 2400 Wh = 2,4 kWh


Liebe Grüße:
san.draB@web.de

rabenkrähe

registriert am 22.01.2005



Beiträge: 1417


Beitrag vom 07.09.2005 02:30
Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")

Hallihallo.

Das ist goldrichtig und ich bin ja schon lange der Meinung, daß eben auch ökonomische Rückschläge im Interesse des ganzen hingenommen werden müssen, ja, daß sie erforderlich sind, weil es ein ewiges Wachstum gar nicht geben kann.
(Ewiges Wachstum einer Zelle im menschlichen Körper nennt sich Krebs, und wie ungesund, ja meist tödlich der ist, brauche ich nicht zu erwähnen).

Nur würde die Partei, die mit dem Slogan "NegativWachstum für mehr Menschlichkeit" in einen demokratischen Wahlkampf zöge, keinerlei Chance, gewählt zu werden.

Jeder Einzelne meint ja eben, er sei irgendwie zu kurz gekommen, deswegen möchte er mehr, mehr und nochmal mehr. So wird der Wachstumswahn dann brav gepflegt, bis das ganze System zusammenbricht oder es einen Krieg gibt.

rabenkrähe :rabe:

Ich komme nicht für die Schulden Deiner Frau auf...

nach Diktat nicht verreist...

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QuixliPutzli

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Beitrag vom 07.09.2005 10:09
Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")

rabenkrähe schrieb:
-------------------------------------------------------

> Nur würde die Partei, die mit dem Slogan
> "NegativWachstum für mehr Menschlichkeit" in einen
> demokratischen Wahlkampf zöge, keinerlei Chance,
> gewählt zu werden.

was für ein wachstum?
und wenn diese partei aus sochen bekloppten deiner sorte zusammengesetzt wäre...nee, die würde zu recht keiner wählen.

Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist Liebe, lebe sie.
Das Leben ist ein Traum, erkenne es.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es!
(Sathya Sai Baba)



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QuixliPutzli am 07.09.05 10:09.

Egon Boelkenkamp

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Beitrag vom 07.09.2005 10:57
Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")

ich bin ja schon lange der Meinung, daß eben auch ökonomische Rückschläge im Interesse des ganzen hingenommen werden müssen, ja, daß sie erforderlich sind, weil es ein ewiges Wachstum gar nicht geben kann.
Sie scheinen sich ja ziemlich sicher zu sein, selbst ungeschoren davon zu kommen.


(Ewiges Wachstum einer Zelle im menschlichen Körper nennt sich Krebs, und wie ungesund, ja meist tödlich der ist, brauche ich nicht zu erwähnen).
Die Rede ist hier aber nicht von Krebs, also sparen Sie sich Ihre geschmacklosen Vergleiche.


Jeder Einzelne meint ja eben, er sei irgendwie zu kurz gekommen
Sie machen wieder mal den Fehler, von Ihrer persönlichen Befindlichkeit auf die der restlichen Erdbevölkerung zu schließen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Egon Boelkenkamp am 07.09.05 11:01.

Sandra Burger

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Beitrag vom 07.10.2005 14:10
Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«

Tabellarischer Vergleich:

»Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«



Zum besseren Verständnis möchte ich der Tabelle DREI Zitate voranstellen.

Die ersten beiden Zitate stammen aus dem Jahr 2000 bzw. dem Jahr 2001.. Politiker der SPD bzw. der CDU stellen fest: Die Gesellschaft befindet sich im Wandel von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft (Wissensgesellschaft, Dienstleistungsgesellschaft.

DIesen ersten beiden Zitaten gegenübergestellt ist das dritte Zitat, in dem (rückblickend, aus historischer Sicht) die sozialpolitische Gesetzgebung Otto von Bismarcks bewertet wird.


ZITAT 1:
Mo 18.09.2000
Pressemitteilung Nr. 437/00 • Der Bundeskanzler teilt mit:

Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder
"Internet für alle - Schritte auf dem Weg in die Informationsgesellschaft"
[www.allgaeuyeti.de] bzw. [archiv.bundesregierung.de]

[...] Denn die Frage, wie Deutschland den Weg in die Informationsgesellschaft bewältigt, ist von fundamentaler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes in einer globalisierten Wirtschaft. Sie entscheidet über die Lebensperspektive der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. [...]


ZITAT 2:

NEUE SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT - Download als *.pdf Datei unter:
[www.cdu.de]

Berlin, 27. August 2001

Deutschland im 21. Jahrhundert –
Vier epochale Veränderungen schaffen eine Umbruchsituation
1.1 Digitale Revolution
1.2 Globalisierung der Wirtschaftsprozesse
1.3 Alterung und Abnahme der Bevölkerung
1.4 Erfahrungs- und Wertewandel

Fast nichts ist mehr so, wie es einmal war: Der Kalte Krieg ist beendet. 1989 begann die Ära der Freiheit ihren Siegeszug in ganz Europa und weiten Teilen der Welt. Die digitale Revolution durchdringt das Leben der Menschen. Finanzmärkte arbeiten global. Der Druck vieler Länder der so genannten Dritten Welt auf Teilhabe am Wohlstand der Industrieländer nimmt stetig zu.
[...]
Die neue soziale Frage unserer Zeit hat deshalb in der Frage des Zugangs und der Teilhabe am Wissen einen Angelpunkt. Wir müssen über den Tag hinaus Antworten finden auf eine zentrale politische Herausforderung: Welchen Ordnungsrahmen braucht unsere veränderte Welt, um Teilhabe für jeden Einzelnen an den Ressourcen, den Früchten und dem Fortschritt unserer Gesellschaft zu ermöglichen? Wird diese Frage nicht schlüssig beantwortet, werden neue soziale Verwerfungen die Folge sein, wird die Durchlässigkeit unserer Gesellschaft verstopft, werden überwundene oder gar qualitativ neue Klassen, Schichten und Grenzen entstehen, wird politisches Handeln angesichts der atemberaubenden Geschwindigkeit der Veränderungen den Entwicklungen immer nur hinterher eilen. Genau das muss verhindert werden.
[...]
Hierin liegt die eigentliche Dimension des Übergangs von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. [...]



ZITAT 3:

"Eine positive Lösung der sozialen Frage stellt Bismarcks Sozialgesetzgebung dar. Bismarck erkennt das Kernproblem: Die Unsicherheit der Existenz des Arbeiters ..."
[Bruno Huhnt, Industrielle Revolution und Industriezeitalter, Seite 73, unter Hinweis auf die Ausführungen von Bismarck zur Begründung seiner sozialpolitischen Gesetzgebung, Reden im Deutschen Reichstag am 15. und 20. März 1884; Hrgb.: Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung, 1966]
Problem erkannt, ABER...?
Politik für die Zukunft muß sich ausrichten an der Grundsatzfrage, ob es beim derzeitigen gesellschaftlichen Wandel die gleichen Probleme gibt wie bei der Industriellen Revolution.
Wenn die Industrie/Wirtschaft von den Arbeitnehmern "Flexibilität" fordert, so impliziert das förmlich die Frage: Wie sicher sind die Arbeitsplätze heute? Wie sicher ist die Existenz der Arbeitnehmer?









Vergleichende ANALYSE der GESELLSCHAFTLICHEN SITUATION
Vor gut 100 JahrenHeute
 
Wandel der Gesellschaft...
... von der Agrar- zur Industriegesellschaft ... von der Industrie- zur Informationsgesellschaft
plakativ: Wandel vom Ackerbau zum Autobau

plakativ: Wandel vom Autobau zur(...)/zum (...)
Bezeichnung (historischer Terminus technicus
»Industrielle Revolution« »Digitale Revolution«

Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs:
Die »Soziale Frage« 
der »Industriellen Revolution«
Die »Soziale Frage« 
der »Digitalen Revolution«
Die gravierendsten Probleme:
Wirtschaftliche Lage und die Situation der Arbeitnehmer:

Der harte Konkurrenzkampf der freien Wirtschaft führt zu extrem niedrigen Löhnen etc. pp.

Wirtschaftliche Lage und die Situation der Arbeitnehmer:

Der harte Konkurrenzkampf der freien Wirtschaft führt zu extrem niedrigen Löhnen etc. pp.


Bismarck: "Infolge dieser [ersten] Maßregeln hat 

sich eine Besserung der Löhne vollzogen[...]"
auch heute: Dumping-Löhne
Politik und Wirtschaft wollen "Niedriglohnsektor"
Bismarck:
"[...] und eine Verminderung der Arbeitslosigkeit [...]"
auch heute: Massenarbeitslosigkeit 
(die Politik kaschierte die steigende Arbeitslosigkeit 
anfangs durch eine großzügige Vorruhestandsregelung

Lösungsansatz für die sozialen Probleme
Vor gut 100 JahrenHeute
Zutreffende Analyse führt - zwingend logisch (!) - 
zum  politischen Lösungskonzept
Politik, Wirtschaft und Medien schwafeln von "Wettbewerbsdruck im Zeitalter der Globalisierung"
Nationaler Alleingang 
(Deutschland übernimmt Vorreiterrolle)
(im Zeitalter der Globalisierung ist ein 
"nationaler Alleingang" wohl nicht möglich
Aufbau eines "sozialen Netzes" 
(Sozialgesetzgebung; Otto von Bismarck)
 
Abbau des sozialen Netzes (!)

 (Neoliberales Credo: "mehr Eigenverantwortung")
Reichskanzler Otto von Bismarck 
begründet die sozialpolitische Gesetzgebung
(Rede vor dem Deutschen Reichstag 1884
Neoliberale Sprechblasen: "Sozial ist, was Arbeit schafft."
Sozialabbau, Deregulierung, Liberalisierung der Märkte etc. pp.
Bismarck:
"Der eigentliche Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz [...]"
auch heute:Existenzängste
bzw. Zukunftssorgen bei großen Teilen der Gesellschaft
Die Situation der Arbeitnehmer hat sich demnach NICHT gebessert, ganz im Gegenteil (!): Die Arbeitnehmer werden zum Objekt  in der "Wegwerf-Gesellschaft" (Arbeitnehmer-Verleih)
Bismarck:
 "Er ist nicht sicher, dass er immer
Arbeit haben wird, [...]"
Politik schwafelt von Flexibilität, Mobilität 
("Arbeitsweg von 2 Std. ist zumutbar...")
Bismarck:
 "[...] er ist nicht sicher, dass er immer gesund ist, [...]"
Praxisgebühr, Zuzahlung (Medikamente etc.), hohe Eigenbeteiligung (z. B. bei Zahnersatz "locker mal" 1000 Euro)
Bismarck:
 "[...] und er sieht voraus, dass er einmal alt und arbeitsunfähig sein wird."
Eigenvorsorge als "Modell der Zukunft" 
("kapitalgedeckte" RV)
URTEIL DER HISTORIKER
Platz 1 im "historischen Ranking"
für Otto von Bismarck
 
50 Jahre sozialer Frieden (seit Ende des Zweiten Weltkrieges)
???

Vergleichende Analyse im Detail
Alterspyramide 
(häufig 10 und mehr Kinder pro Familie)
"Pillenknick"(Politik schwafelt von [überraschender] demografischer Entwicklung)
Soziale Bindungen in der 3 Generationen umfassenden Großfamilie
Single-Haushalte;kaum soziale Bindungen
   

Durchschnittliche Lebenserwartung: 
60 bis 65 Jahre
aufgrund des medizinischen Fortschritts gestiegene Lebenserwartung: ca. 75 Jahre
12 Stunden-Tag; 6 Arbeitstage
8 Stunden-Tag; 40 Std.-Woche 
  
Lebensplanung - eine Berufsausbildung... Politik schwafelt von "moderner" Erwerbsbiografie...
Allgemein: die Steigerung der Produktivität führt zu einem MANGEL an Arbeitsplätzen
(was früher für 1000 Dorfbewohner Brot und Arbeit bedeutete, erledigen heute 10 Bauern mit ihren Landmaschinen; wofür vor 30 Jahren ein Dreher 1 Tag benötigte, das erledigt eine CNC-Maschine heute in 5 Minuten etc. pp.
Stichwort: »Bevölkerungsexplosion«
In den 70-er Jahren thematisierte der Club of Rome bekanntlich die Gefahr einer drohenden Bevölkerungsexplosion
Anmerkung zum Stichwort "demografische Entwicklung":
Im Todesjahr Otto von Bismarcks - im Jahr 1898 - hielt der englische Naturwissenschaftler Sir William Crookes in Bristol einen Vortrag, der seinerzeit weithin Beachtung fand. Crookes sprach in dem Vortrag das sogenannte "Weizenproblem" an, nämlich die Beobachtung, dass die Enteerträge damals aufgrund der Bodenerschöpfung dramatisch zurückgingen. 
Wenn die abendländische Bevölkerung weiter so wachsen würde (wie es damals der Fall war), dann sei - so warnte Crookes [und thematisierte somit das Problem "Übervölkerung der Erde"] - in wenigen Jahrzehnten mit einer weltweiten Hungerkatastrophe zu rechnen ... (!)


(Erst seit dem Jahr 1913 ist der Einsatz von Kunstdünger möglich: Mit dem "Haber-Bosch-Verfahren" gelang es, die Ammoniaksynthese im großtechnischen Maßstab durchzuführen, das heißt: den Stickstoff der Luft mit Wasserstoff direkt zu Ammoniak umzusetzen und daraus lösliche
Stickstoffverbindungen zu gewinnen, die dem Boden als Düngemittel zugeführt werden können.)


Mit Blick hierauf(Überbevölkerung der Erde) sind die folgenden  historischen Ereignisse nicht ohne Bedeutung:

  • der Erste und Zweite Weltkrieg mit Zig-Millionen Todesopfern;
  • die "Pille" (Empfängnisverhütung)...


Copyright by Sandra Burger 2005; Kontakt: san.draB@web.de

© CHRIPAK-SB 2005; Frei zum nicht-kommerziellen Gebrauch


Hinweis/Erläuterung:
Die Lösung der gegenwärtigen sozialen Probleme (Massenarbeitslosigkeit und deren Folgen) sei - so das gegenwärtige Credo aller maßgeblichen Vertreter von Wirtschaft und Politik - (ausschließlich bzw. in erster Linie) durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum zu erreichen.

Dem Schlussbericht der Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung" ist zu entnehmen:
[www.bundestag.de]
Wirtschaftswachstum => Energieverbrauch (steigt) => Klimaerwärmung (nimmt zu)


In diesem Themenstrang soll - ausgehend vom biologischen Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna - aufgezeigt werden, dass die vom Menschen genutzte Technik im Hinblick auf eben dieses biologische Gleichgewicht NICHT neutral ist, sondern dass die (vom Menschen genutzte) Technik das biologische Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna - wie die Energiebilanz zeigt: empfindlich (!) - stört.

[www.biokurs.de]
[...] In einem solchen Nahrungskreislauf herrscht unter natürlichen Bedingungen ein biologisches Gleichgewicht, d. h. es findet ein ständiger Substanzfluß statt. Da Energie weder geschaffen noch vernichtet werden kann und immer vom höheren zum niedrigeren Niveau fließt (Gesetze der Thermodynamik), gibt es den Energiefluß nur in eine Richtung, und zwar von der Sonne durch die Lebewesen hindurch und als Wärme in die Atmosphäre.

Analysieren wir mal den Weg der Stoffe von den Produzenten zu den Konsumenten.
http://www.biokurs.de/skripten/bilder/stoff1.gif
Die Produzenten bilden mit Hilfe von Licht durch Photosynthese aus anorganischen Stoffe organische. Die Lichtenergie speichern sie in ATP, um körpereigene Lebensvorgänge ablaufen zu lassen. Die organischen Stoffe werden von den Konsumenten der 1. Ordnung (Pflanzenfressern) aufgenommen. Durch die Verdauung werden Kohlenhydrate, Fette und Proteine in Glucose, Fettsäuren und Aminosäuren zerlegt und zum Aufbau körpereigener Substanz verwendet. Die Glucose wird zum Energiegewinn abgebaut, woraus die Konsumenten wieder ATP für die Lebenvorgänge gewinnen. Dieser Vorgang heißt Zellatmung. Interessant ist, daß er gerade umgekehrt verläuft wie die Photosynthese!

Wenn Sie ihre Chemiekenntnisse anwenden, sehen Sie, daß die Oxidationsstufe des Kohlenstoffs im CO2 +IV und in der Glucose meist 0 ist.

Das bedeutet, die Photosynthese ist eine Reduktion ( energieverbrauchend = endergonisch), die Zellatmung eine Oxidation (energieproduzierend = exergonisch), was man am Verbrauch von O2 sehen kann.

[...]

Produzenten und die Konsumenten der verschiedenen Stufen bilden eine Nahrungspyramide.
http://www.biokurs.de/skripten/bilder/npyra1.gif
Das bedeutet, die Produzenten sind in gewaltiger Überzahl vorhanden (z. B. ein Wald mit Millionen von Pflanzen), weit weniger Pflanzenfresser nutzen dieses Nahrungsangebot (die Anzahl der Rehe oder Eichhörnchen ist überschaubar) und wenige Tierfresser (z. B. Füchse, Uhus) finden ihre Nahrung unter den Pflanzenfressern.
Liebe Grüße:.
san.draB@web.de



17 mal bearbeitet. Zuletzt durch forad am 09.04.08 00:55.

joyborg

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Beiträge: 1420


Beitrag vom 07.10.2005 14:20
Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«

Aber Sandra, mit Verlaub, das sollte jede Zehntklässelerin draufhaben.
Über die Motive und Erfolge von Bismarck bzw. Stein/Hardenberg wäre vielleicht ein anderer Thread geeignet, aber so ein Menschenfreund, daß er in deiner Tabelle als Positivfaktor herhalten kann, war er wohl kaum.

(Nachtrag: Ich beziehe mich auf den Inhalt deines Beitrages um 14:20 Uhr, d.h. nach der vierten Bearbeitung)



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch joyborg am 07.10.05 17:50.

QuixliPutzli

registriert am 15.03.2005



Beiträge: 2557


Beitrag vom 07.10.2005 14:28
Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«

Sandra Burger schrieb:
-------------------------------------------------------


auch heute:Existenzängste
bzw. Zukunftssorgen bei großen Teilen der Gesellschaft
Die Situation der Arbeitnehmer hat sich demnach NICHT gebessert, ganz im Gegenteil (!): Die Arbeitnehmer werden zum Objekt in der "Wegwerf-Gesellschaft" (Arbeitnehmer-Verleih)


früher: 12 Stunden-Tag; 6 Arbeitstage
heute: 8 Stunden-Tag; 40 Std.-Woche

wie bitte??? die lage der arbeitnehmer hat sich verschlechtert? finden sie die 72 stunden-wocher besser?

und die weit verbreiteten ängste und sorgen haben nichts, aber auch gar nichts mit der wirtschaftlichen lage zu tun. denn wäre die besser, dann hätten die leute immer noch ängste und sorgen.

wer angst hat, dem ist das schlimmste, was einem passieren kann, bereits passiert.
aber zu diesem thema habe ich schon genug geschrieben.


Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist Liebe, lebe sie.
Das Leben ist ein Traum, erkenne es.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es!
(Sathya Sai Baba)

patric

http://www.rolofs.net/phorum5/file.php?23,file=106

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 1119


Beitrag vom 07.10.2005 14:48
Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«

Super! Also zurück zu den Konzepten von Bismarck. 72 Stunden Woche; Rentenbezug ab 70 (bei durchschnittlicher Lebenserwartung von 65), ein Beruf in einem Leben reicht ja auch (wozu sich weiterbilden?), Frauen zurück an den Herd bzw. die Kinderkrippe. Verträgt sich zwar nicht ganz mit Crookes´ Thesen, aber was soll´s - laut Karl hats ja eh Platz für 60 Mrd. Leute auf diesem Planeten.

Oder hab´ ich da was falsch verstanden?

QueenCrimson

registriert am 11.04.2005



Beiträge: 1025


Beitrag vom 07.10.2005 15:33
Re: Tabellarischer Vergleich: »Industrielle Revolution« versus »Digitale Revolution«

yawning smiley: yawning smiley: yawning smiley: yawning smiley: yawning smiley:

Uuuuuaaaaah..... diese Farben!

http://www.teamtechnology.co.uk/blind.jpg

QueenCrimson

registriert am 11.04.2005



Beiträge: 1025


Beitrag vom 07.10.2005 16:41
Ich kenne eine junge Frau,

die ist in regelmäßigen Abständen davon überzeugt, daß sie, und zwar NUR SIE ALLEIN, die endgültige Lösung ALLER Probleme auf Erden - Hunger, Elend, Umweltzerstörung, Krieg, Ungerechtigkeit, Unfreiheit usw. - gefunden hat.
Sie muß nur noch genügend Leute um sich scharren, die ihr glauben und folgen. Und natürlich irgendwie an das Geld rankommen, das sie zur Verwirklichung ihres Lösungsansatzes benötigt.

Ihr Arzt nennt das Endogene Psychose.
Da sie, sobald es ihr besser geht, ihre Tabletten nicht mehr nimmt, werden die Abstände zwischen den Schüben immer kürzer, und irgendwann muß sie wohl ganz in der Klinik bleiben.

Aber wenigstens ist sie nicht farbenblind.



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QueenCrimson am 07.10.05 20:52.

QuixliPutzli

registriert am 15.03.2005



Beiträge: 2557


Beitrag vom 07.10.2005 16:46
Re: Ich kenne eine junge Frau,

QueenCrimson schrieb:
-------------------------------------------------------
> die ist in regelmäßigen Abständen davon überzeugt,
> daß sie, und zwar NUR SIE ALLEIN, die endgültige
> Lösung ALLER Probleme auf Erden - Hunger, Elend,
> Umweltzerstörung, Krieg, Ungerechtigkeit,
> Unfreiheit usw. - gefunden hat.

hm...ich bin ständig davon überzeugt. wie nennt man sowas dann?

Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist Liebe, lebe sie.
Das Leben ist ein Traum, erkenne es.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es!
(Sathya Sai Baba)



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QuixliPutzli am 07.10.05 16:51.

ric

registriert am 05.02.2005



Beiträge: 1453


Beitrag vom 07.10.2005 17:01
Wie nennt man das?

Dumm?



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch ric am 07.10.05 17:02.

QuixliPutzli

registriert am 15.03.2005



Beiträge: 2557


Beitrag vom 07.10.2005 17:04
Re: Wie nennt man das?

ric schrieb:
-------------------------------------------------------
> Dumm?
>
>

wenn karl sowas behaupten würde, dann ja.

aber ich bin ja gott himself, da ist das was anderes.




Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist Liebe, lebe sie.
Das Leben ist ein Traum, erkenne es.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es!
(Sathya Sai Baba)

uwe

registriert am 10.03.2005



Beiträge: 268


Beitrag vom 07.10.2005 18:20
Nö (k.T.)

Wirklich kein Text

Sandra Burger

registriert am 13.03.2005



Beiträge: 696


Beitrag vom 07.10.2005 19:38
Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!

Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!

In einem Gebäude (Länge: 5 Meter; Breite: 5 Meter; Höhe: 5 Meter) befindet sich ein
Wassertank (oben offener Ausgleichsbehälter) - Fassungsvermögen 100.000 Liter.

Aktuelle Füllung des Tanks: exakt 95.000 Liter
Zufluss: exakt 10.000 Liter pro Stunde
Abfluss: exakt 10.000 Liter pro Stunde


Die Außenfassade des Gebäudes soll in 12 Monaten einen neuen Anstrich bekommen.
Dafür liegen 2 Angebote vor:


Angebot I - Malermeister Meyer:
Quadratmeterpreis (inkl. Arbeitsstunden und Material) = 200 Euro

Angebot II- Malermeister Schulze:
Pauschal für die Arbeitszeit = 20.000 Euro plus 10 Euro pro m^2 für die Farbe

Frage: Wer von den beiden Malermeistern wird die Außenfassade des Gebäudes neu streichen?


(Ach ja, fast hätte ich's vergessen: Der Wassertank hat einen ZWEITEN Zufluss - exakt 1 Liter pro Stunde - UND: in dem Gebäude (Höhe der Türschwelle = 10 cm) lagern auf dem trockenen Fußboden 100 kg Calciumcarbid sowie - auf einem Podest (Höhe = 5 cm) - etwa 500 Gramm elementares Natrium... )

Liebe Grüße:.
san.draB@web.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 07.10.05 20:51.

Egon Boelkenkamp

Forumsketzer

registriert am 03.05.2005



Beiträge: 1793


Beitrag vom 07.10.2005 19:55
Re: Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!

Frage: Wer von den beiden Malermeistern wird die Außenfassade des Gebäudes neu streichen?
Das ist einfach - der billigere natürlich.

QueenCrimson

registriert am 11.04.2005



Beiträge: 1025


Beitrag vom 07.10.2005 20:28
Re: Eine Rechenaufgabe - Gleichgewicht?!

Ist das etwa der Burger'sche Intelligenztest?

*Gähn*

Frage: Wer von den beiden Malermeistern wird die Außenfassade des Gebäudes neu streichen?
Antwort: Keiner von beiden.
Weil nämlich in knapp 7 Monaten (5.000 Stunden) dank des (ach ja, fast hätte ich's vergessen - wie neckisch...) zweiten Zulaufs der Tank überläuft und die ganze Hütte in die Luft fliegt:
In der Klasse 4.3 finden sich jene Stoffe, die bei Reaktion mit Wasser entzündbare Gase entwickeln, welche mit Luft explosionsfähige Gemische bilden können.
Dabei kann es sich sowohl um organische als auch um anorganische Verbindungen handeln. Beispiele sind Calciumcarbid sowie die Alkalimetalle Natrium und Kalium.
[www.schoenhacker.at]
http://www.schoenhacker.at/brandaus/2001/adr_klasse4/natrium.jpg


frajo

nomade

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 5285


Beitrag vom 07.10.2005 22:06
ein mangel an konstruktivität

QueenCrimson schrieb etwas.
es war weder sachbezogen noch konstruktiv. mach's besser oder schweige.

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