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Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")
Also Karl, daß Du jetzt ausgerechnet den Quastenflosser, dieses lebende Fossil, heranziehst, ich bewundere diesen Fisch, der zu den ältesten gehört, der aber bis heute unendlich viele Geheimnisse mit sich trägt und den auszurotten weder kapitalistische noch kommunistische Irre bis heute vermochten.
Das Bild des Kapitalismus, das Du zeichnest, amüsiert mich doch sehr. Wahrer Kapitalismus nämlich sieht so aus: Ich komme nicht für die Schulden Deiner Frau auf... nach Diktat nicht verreist... copyright by author Anhänge: Management.jpg (97.9KB) |
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Soziale Frage: Der Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz
Soziale Frage: Der Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz Hi Karl, vielen Dank für deine ausführliche Stellungnahme. Aus meiner Sicht besteht zwischen uns bezüglich der Beurteilung des Status quo - weitgehend - Übereinstimmung. (Referenz-Szenario = die industrielle Revolution; zeitlicher Bezugspunkt = Sozialgesetzgebung; Otto von Bismarck). (Ausnahme: Punkt 6, Die kirchliche Sicht der sozialen Frage - vgl. demgegenüber: Sozialwort der Kirchen vom 28. Februar 1997; bemerkenswert der Zeitpunkt sowie die darin enthaltene Analyse - dazu später mehr.) Zurück zum Refererenz-Senario (Industrielle Revolution): Im Prinzip definiert Otto von Bismarck den Begriff »Soziale Frage« - kurz und prägnant - mit dem Satz: "Der eigentliche Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz." (Siehe auch ZITAT 3; vor dem Tabellarischen Vergleich) Sodann erfolgt eine Differenzierung (arbeitslos, krank, alt, arbeitsunfähig), aus der sich - zwingend - die Notwendigkeit von Arbeitslosen-; Renten-, Invaliden-, und Krankenversicherung ergibt (Begründung der sozialpolitischen Gesetzgebung): Kommen wir zur Gegenwart - zur Digitalen Revolution. Wir leben, auch das soll nicht unerwähnt bleiben, in einer (parlamentarischen) Demokratie. Als gäbe es Dumpinglöhne und Massenarbeitslosigkeit nicht, als wäre es nicht HÖCHSTE ZEIT, die Not und die Existenzsorgen der Arbeitnehmer ERNST zu nehmen, entwirft Bundesfinanzminister Steinbrück folgendes Bild vom "modernen" (?!) Staat: "Aktivierender Sozialstaat" (für all die, die es noch nicht wissen) bedeutet nichts anderes als: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." Um diese Gegenüberstellung abzurunden: Schon zu Bismarcks Zeiten drohte die Industrie damit, die Bevölkerung auszuhungern:
Barbara Dribbusch - allem Anschein nach eine Seelenverwandte von QuPe - gibt folgenden Ratschlag zur Bewältigung von Existenzangst etc.: "Das Verschieben von Maßstäben zumindest kann auch eine positive Handlung sein." Ist Peer Steinbrück wirklich ein Sozialdemokrat? - Im direkten Vergleich zu den heutigen Politikern war Bismarck - um Barbara Dribbusch beim Wort zu nehmen - (mindestens!) demokratischer Sozialist. Liebe Grüße:. san.draB@web.de 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 18.01.06 09:50. |
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Re: Soziale Frage: Der Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz
Sandra Burger schrieb:
------------------------------------------------------- > Soziale Frage: Der Beschwerdepunkt des Arbeiters > ist die Unsicherheit seiner Existenz jede existenz eines jeden menschen ist unsicher, nicht nur die des arbeiters. dies gilt es erstmal zu akzeptieren. unsicherheit resultiert aus angst, dabei gibt es keinen grund, angst zu haben - absolut keinen!!! ich hatte schon mehrmals darauf hingewiesen, dass angst von seiten der "herrschenden" (blöder ausrdruck) gewünscht ist, denn sie macht menschen manipulierbar. das wußten pfaffen und politiker schon immer zu nutzen. > Als gäbe es Dumpinglöhne und > Massenarbeitslosigkeit nicht, als wäre es nicht > HÖCHSTE ZEIT, die Not und die Existenzsorgen der > Arbeitnehmer ERNST zu nehmen, entwirft > Bundesfinanzminister Steinbrück folgendes Bild vom > "modernen" (?!) Staat:Zitat eer Steinbrücks
> Tirade gegen den Sozialstaat > ...hohen" Erwartungen, die - angefangen bei den > "Bedürftigen" bis hin zur "oberen Hälfte" der > Bevölkerung - an den Staat gerichtet würden. Der > "auf Alimentation ausgerichtete Sozialstaat" müsse > abgeschafft werden. > > Der Staat wolle aktivierend wirken, betonte der > Finanzminister, daher werde man künftig im > sozialpolitischen Bereich alles abbauen, "was zu > Passivität und übertriebener Anspruchshaltung > führt". gibts damit irgendein problem? > Ziel und Aufgabe des "modernen Staates" > könne es nicht sein, "jeden Einzelnen gegen alle > Unwägbarkeiten des Marktes zu schützen". Die > wichtigste Funktion der Sozialpolitik bestehe > darin, dem "Bürger zu ermöglichen, [...] seine > Existenz aus eigener Kraft zu sichern". zustimmung! > Jeder, der die sozialpolitische Entwicklung in > Deutschland in den vergangenen Jahren erlebt hat, > weiß, dass diese Worte einer verschärften > Kampfansage an die große Mehrheit der Bevölkerung > gleichkommen. WER genau weiß dies und aufgrund WELCHER wahrnehmung? > Denn was sind die "Unwägbarkeiten > des Marktes", vor denen der Staat die Menschen > nicht länger schützen soll? Entlassungen und > Arbeitslosigkeit, prekäre > Beschäftigungsverhältnisse und Hungerlöhne, die > zur Ausübung von zwei oder mehr Jobs zwingen und > kein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Und auch > was Steinbrück schönfärberisch als "aktivierende" > Sozialpolitik bezeichnet, ist vielen durch Hartz > IV bereits bekannt und besteht bislang im > Streichen von Leistungen, Ein-Euro-Jobs und dem > Zwang, jede angebotene Arbeit anzunehmen. die tatsache, dass harzt iv in teilen eine fehlkonstruktion ist ändert nichts an der grundsätzlichen richtigkeit aktivierender sozialpolitik. > [...] > Zur gleichen Zeit mahnte Steinbrück die > Wirtschaftsvertreter, die Implikationen der > Umverteilung und des Sozialabbaus nicht zu > übersehen und leichtfertig zu glauben, sie könnten > am besten gänzlich auf den Staat verzichten. Er > wies auf die wachsende soziale Kluft und > Spannungen hin, die "Fliehkräfte", die den > Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdeten: "Diese > Fliehkräfte werden immer stärker spürbar: zwischen > armen und reichen Stadtteilen, zwischen Alten und > Jungen, zwischen Familien mit Kindern und > Kinderlosen, zwischen Einheimischen und > Zugewanderten, zwischen bildungsnahen und > bildungsfernen Schichten, und nicht zuletzt auch > zwischen organisierten und unorganisierten > Interessensgruppen. Ich warne davor, diese > Fliehkräfte zu unterschätzen oder sie erst zu > Kenntnis zu nehmen, wenn sie auch in den besseren > Stadtvierteln spürbar werden." na also! > Steinbrück konnte jedoch seinen Zuhörern > versichern, dass der Staat um die > Aufrechterhaltung der Ordnung Sorge tragen und > ihre "besseren Stadtviertel" schützen werde. da würde ich doch mal gerne die originalformulierung lesen!!! > "Um > solche Fliehkräfte vorbeugend einzudämmen", so der > Minister, "braucht es einen handlungsfähigen > Staat." [...] > "Aktivierender Sozialstaat" (für all die, die es > noch nicht wissen) bedeutet nichts anderes als: > "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht > essen." dies ist eine üble unterstellung und diffamierung! Zitat:Mit Niedriglohn mehr Jobs (1) > "Aktivierende Sozialhilfe" könnte die > Arbeitslosigkeit in Deutschland vollständig > beseitigen - Unterstützung gibt es nur, wenn jeder > Arbeitsfähige sich anstrengt > von Hans-Werner Sinn hier stimme ich nicht zu. ich glaub nicht an die sinnhaftigkeit von niedriglöhnen, eher an die von mindestlöhnen. > [...] Als Gegenleistung für die Hilfe kann man > auch von den weniger leistungsfähigen Bürgern > verlangen, daß sie sich anstrengen und acht > Stunden am Tag arbeiten. kann man durchaus erwarten. allerdings bitte nicht in der form, dass sie in öffentlich subventionierten arbeitsverhältnissen (auch 1-euro-jobs) arbeitn erledigen, für die eigentlich wirtschaftsunternehmen zuständig wären. was leider zur zeit geschieht. > Mit Niedriglohn mehr Jobs (2) > > Zu diesem Stuss von Prof. "Un"Sinn vgl.: > HUNGERLOHN? - > Diskussion zum Urteil des BAG vom 24.3.2004, 5 AZR > 303/03 > Aus den Annalen der bundesdeutschen > Sozialverwaltung > > > Hilfe zur Zwangsarbeit (von Ernst Lohoff/Martin > Massip) > [...] > Da es sich aber auch beim Geldentzug von der > Rechtskonstruktion her nicht um eine > Strafmaßnahme, sondern um eine "pädagogische > Motivationshilfe" handelt, muß die Kürzung > befristet bleiben. Eine "pädagogische Maßnahme", > die offenbar nicht greift, muß schließlich > abgesetzt werden. Im Klartext: Nach einem Urteil > des Bundesverwaltungsgerichts müssen die > Sozialämter, jedenfalls nach der derzeitig noch > gültigen Rechtslage, wieder die volle Hilfe zum > Lebensunterhalt zahlen, wenn ein Delinquent sich > ein Jahr lang konsequent uneinsichtig gezeigt > hat! was hat denn hier der begriff delinquent zu suchen? > Ein solches am Bedürftigkeitsprinzip bis jetzt nur > langsam nagende Rechtsverständnis paßt natürlich > schlecht in die derzeitige politisch-ideologische > Landschaft. Die SPD hat schon im Wahlkampf den > offenen Systembruch angekündigt: Wer zumutbare > Arbeit (und "zumutbar" ist bekanntlich alles) > verweigert, soll künftig mit der völligen und > ersatzlosen Streichung der Sozialhilfe rechnen > müssen. Arbeitsminister Riester hat es verkündet, > die Neue-Mitte-Lautsprecher Clement und Hombach > haben es wiederholt, IG-Metall-Chef Zwickel > sekundiert kräftig, und FDP und CDU/CSU sind > sowieso einverstanden, ganz zu schweigen von den > Grünen. Man wird wohl kaum lange darauf warten > müssen, daß diese Forderung Eingang in einen > entsprechenden Gesetzentwurf findet. bitte mal um originalquellen hierzu! Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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Re: Soziale Frage: Der Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz
entscheident sind die unterschiedlichen grade der unsicherheit.
die existenz von angst ist eine folge der unsicherheit der existenz, nicht umgekehrt.
es gibt viele gute und vernünftige gründe angst zu haben.
sicher, die einen erzählen scheuermärchen, die anderen erlassen gesetze. die angst vor schauermärchen ist unbegründet, doch wenn gesete erlassen werden, dann hat das reale folgen. Martin S hier nicht geltende regeln dafür aber hier: tazdissV3.3b |
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Re: Soziale Frage: Der Beschwerdepunkt des Arbeiters ist die Unsicherheit seiner Existenz
Martin S schrieb:
------------------------------------------------------- > Zitat:jede existenz eines jeden menschen ist > unsicher, nicht nur die des arbeiters. > > entscheident sind die unterschiedlichen grade der > unsicherheit. nein, sind sie nicht. ist ein grad an "sicherheit" erreicht, kommt sofort der wunsch nach noch mehr sicherheit. Zitat: > dies gilt es erstmal zu akzeptieren. unsicherheit > resultiert aus angst > > die existenz von angst ist eine folge der > unsicherheit der existenz, nicht umgekehrt. das gefühl von unsicherheit resultiert aus angst. wäre keine angst da, wäre ein gefühl von grundvertrauen in die existenz da. dann wäre sicherheit überhaupt kein thema mehr. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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Re: Wonach stinkt die heutige SPD?
Karl schrieb:
------------------------------------------------------- >Zugegeben > vergammelter Bismarckhering wäre nicht > appetitlicher. Ärger mal die Bismarck-Verehrerin Sandra nicht so! > > Steinbrück demonstriert, dass die "moderne" SPD > heute die Heimstatt politischer Fossilien ist. > > Er ist eine rückständige, reaktionäre Erscheinung, > die ohne aufzufallen, ihre Sprüche auch vor 200 > Jahren im Dienste der herrschenden Klasse hätte > absondern können. Was war eigentlich vor 200 Jahren? Wer hat denn da geherrscht? Was ist denn etwa im Dezember 1805 passiert? Und wurde nicht 200 Jahre vor dem WM-Sommer hierzulande der Staat aufgelöst? > Natürlich trifft dies auch auch CDU/CSU, FDP zu. > Und auch die Grünen sind kaum frischer. Man denke nur an Fischer. Lass mich mal besser: Natürlich trifft's auf CDU/ CSU, FDP auch zu. Und auch die Grünen sind kaum frischer. Man denke nur an Joseph Fischer. |
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Lohndumping (Hungerlohn) - Faulheitsdebatte (Stigmatisierung) - Disziplinierung der Arbeitslosen
Lohndumping (Hungerlohn) - Faulheitsdebatte (Stigmatisierung) - Disziplinierung der Arbeitslosen
Bravo, Herr Zschiesche! Endlich (!) mal ein Diskussionsbeitrag zur Sache. - Zweifellos: Postkutschen, Dampflokomotiven und Arbeitshäuser sind inzwischen out!
Das sei heute ANDERS, behaupten Sie, Herr Zschiesche?! - Ist das lediglich Oberflächlichkeit oder "nur" reines Wunschdenken à la QP? - Denn die REALITÄT sieht folgendermaßen aus:
Apropos Theorie & Praxis, Wunsch und Wirklichkeit - - - vor gut drei Jahren prognostizierte Ulrike Herrmann:
Beste Grüße:. san.draB@web.de 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 18.01.06 15:08. |
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Re: Lohndumping (Hungerlohn) - Faulheitsdebatte (Stigmatisierung) - Disziplinierung der Arbeitslosen
> Das Arbeitshaus lies: das tazdiss-Forum > stellte eines der wesentlichen > Merkmale armenpolitischer Bemühungen des 17. und > 18. Jahrhunderts dar: Man schuf ein > Versorgungshaus, lies: Versorgungs-Forum > in welchem von Armut betroffene > Menschen Aufnahme finden sollten und holte sie > gleichzeitig von der Straße. Gleichzeitig machte > man sich das Arbeitspotential dieser Menschen > zunutze, indem sie sich der manufakturellen > Produktionsweise, die die Haupteinnahme des > absolutistischen Staates bildete, zur Verfügung > stellen mussten. Der Wandel vom herumziehenden > Bettler zum wirtschaftlich verwendbaren Untertan > sollte hierbei durch Methoden der Arbeitserziehung > erreicht werden. [...] > Anwendungsbeispiele: "Stört sich hier denn niemand an diesem faschistischen Text?", "Gegen meine Fakten hat noch niemand Argumente bringen können!" > Quantitativ spielten die Arbeitshäuser lies: Foren > keine große > Rolle. Vermutlich erfassten sie keinen > nennenswerten Teil der Armutsbevölkerung. Sehr richtig! > Trotzdem > hatten sie indirekt disziplinierende Wirksamkeit, > da sie offensichtlich eine Abschreckungsmaßnahme > des absolutistischen Staates darstellten. [...] > > Die Häuser wurden in der Regel von einem Inspektor > geleitet, der für die ökonomischen Belange > zuständig war. forad genannt > Ein Werk- oder Zuchtmeister führte > die Aufsicht über die Insassen. Stimmt auch, gell, Heino? > Außerdem wurden > Gesellen oder andere Hilfskräfte beschäftigt. Fast > immer gehörte auch ein Geistlicher oder Prediger > zum Personal. Aus der Emscherregion? > Die Häuser Lies: Foren > trugen sich selten > selbst, sondern wurden neben den > Produktionseinnahmen von staatlicher Seite > bezuschusst sowie von Erträgen aus > Lotteriegewinnen, Kann ich mir gut vorstellen. > Kollekten und landesherrlichen > bzw. städtischen Spenden. Na ja, immerhin werden hier Threads aus Foren des öffentlich-rechtlichen ZDF zu Themen-Spendern. > Auf diese Weise wurden > sie zu Konkurrenzunternehmen zum Handwerk, was von > den Zünften sehr kritisch gesehen wurde. > Der BDI hat Karl bestimmt ganz doll auf dem Kieker! > Das sei heute ANDERS, behaupten Sie, Herr Zschiesche?! Neinnein, bestimmt nicht. |
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Herr Zschiesche! - Sie sind mir ja einer...
Herr Zschiesche! - Sie sind mir ja einer...
Das war vermutlich Ihr Beitrag für den Satire-Wettbewerb, nicht wahr?!
Sie Schlingel, Sie! |
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Re: Herr Zschiesche! - Sie sind mir ja einer...
Sandra Burger schrieb:
------------------------------------------------------- > Herr Zschiesche! - Sie sind mir ja einer... > > Das war vermutlich Ihr Beitrag für den > Satire-Wettbewerb, nicht wahr?! > Zitat:CASANOVA-IV > - die Belebung des Heiratsmarktes mit den Methoden > der Arbeitsverwaltung > > > Sie Schlingel, Sie! Man sieht mal wieder, wie gerne Sie fälschen! |
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Lösungsansätze für die Soziale Frage der Digitalen Revolution
Lösungsansätze für die Soziale Frage der Digitalen Revolution
Hallo Toto, die Frage nach dem "Wie" beantwortet ein Blick ins Geschichtsbuch:
(1) Gesellschaftlicher Druck ist notwendig, um Veränderungen herbeizuführen. (2) Der von dir gewählte Begriff "die Mächtigen" ist definitionsbedürftig! "Wer hat die Hosen an" in unserem Staat?
(3) Die vierte Macht im Staat (Meinungsbildung; Meinungshoheit): Allen Anschein nach sind die Medien (inklusive "Experten") fest in der Hand der Wirtschaft. Beispiel - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft:
Die Tatsache, dass die Wirtschaft mit ihrer neoliberalen Verdummungskampagne inzwischen auch vor den Kinderzimmern nicht halt macht, spricht doch Bände! Wie Veränderungen herbeizuführen sind, fagst du? Ich bitte dich, Toto! - Die Antwort liegt doch auf der Hand: Wenn "denen da oben" klar wird, dass inzwischen SELBST Neunt- und Zehntklässler (Lehrplan!) nur noch Hohn und Spott für diese selbstgefälligen Leute ("Eliten") übrighaben und hinter vorgehaltener Hand darüber Witze reißen, dass unsere Republik offensichtlich von einer Horde pisageschädigter Primaner "regiert" wird - - - DANN ändert sich was! Liebe Grüße:. san.draB@web.de "Industrielle Revolution" - "Digitale Revolution" - "Soziale Frage" [www.rolofs.net] Tabellarischer Vergleich: "Industrielle Revolution" versus "Digitale Revolution" [www.rolofs.net] (Vergleich en détail - Industrielle Revolution vs. Digitale Revolution) "Neue" soziale Marktwirtschaft - ein Blick zurück in die Zukunft [www.rolofs.net] Nebenschauplätze und meta-Thema der Sozialpolitik [www.rolofs.net] Ein eklatanter Verstoß gegen die Denkgesetze! ("Soziale Frage" der "Digitalen Revolution") [www.rolofs.net] 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 20.01.06 14:46. |
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Re: Wirtschaftswachstum(??): offenen Auges ins Desaster ("Der New-Orleans-Effekt")
Zitat:
derwahretoto zitierte/schrieb: (Sandra Burger: ) [...] Die historische Parallele läßt die Schlußfolgerung zu, dass - so behaupte ich - NICHT der gegenwärtig betriebene SozialABBAU, sondern genau das Gegenteil davon, nämlich eine noch bessere soziale Absicherung der Arbeitnehmer durch den Gesetzgeber zur Lösung der sozialen Probleme notwendig ist. (Mindestlohn; Arbeitszeitverkürzung; Verbesserung der RV & KV etc. pp.) wie überzeugen wir die mächtigen davon, entsprechende maßnahmen einzuleiten? was hältst du vom garantierten mindesteinkommen für alle? alle! .......... Das negative Einkommen ist in allen Parteien in der Diskussion und jeder weiß, daß es über kurz oder lang kommen muß, weil sonst die sozialen Lasten nicht mehr abzufedern wären. Ralf Dahrendorf/FDP machte diese Vorstellung vor runden 30 Jahren erstmals öffentlich, witzigerweise war in der Folge die CDU eher dabei, darüber zu diskutieren, als die SPD. Hartz IV kann durchaus als Einstieg in die Umsetzung verstanden werden. Schon durch einen bedingten, (und bislang ziemlich mißlungenen) Verschlankungsprozeß in der Bürokratie. rabenkrähe :rabe: Ich komme nicht für die Schulden Deiner Frau auf... nach Diktat nicht verreist... copyright by author |
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reicht diese erkenntnis dei den mächtigen?
liebe sandra,
1) zustimmung 2) ist richtig
auch diese einschätzung entspricht meiner meinung.
positiv bewertet hieße das, der aufwand für die verblödung ist riesengroß. unvorstellbar, wie aufgeklärt viele menschen wären, wenn man sie nicht mit so viel aufwand in unwissenheit halten würde. stimmst du dem zu?
reicht diese erkenntnis bei den mächtigen? oder muss die gewissheit dazu kommen, dass es ihnen an den kragen geht, wenn sie nicht endlich gegensteuern? toto |
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ich dachte an dieses kästner-gedicht
hallo sandra,
beim schreiben meines beitrages dachte ich an dieses kästner-gedicht aus den 30er-jahren. Ansprache an Millionäre von Erich Kästner [www.politikforum.de] Warum wollt ihr so lange warten, bis sie euren geschminkten Frauen und euch und den Marmorpuppen im Garten eins über den Schädel hauen? Warum wollt ihr euch denn nicht bessern? Bald werden sie über die Freitreppen drängen und euch erstechen mit Küchenmessern und an die Fenster hängen. Sie werden euch in die Flüsse jagen. Sinnlos werden dann Schrei und Gebet sein. Sie werden euch die Köpfe abschlagen. Dann wird es zu spät sein. Dann wird sich der Strahl der Springbrunnen röten. Dann stellen sie euch an die Gartenmauern. Sie werden kommen und schweigen und töten. Niemand wird über euch trauern. Wie lange wollt ihr euch weiter bereichern? Wie lange wollt ihr aus Gold und Papieren Rollen und Bündel und Barren speichern? Ihr werdet alles verlieren. Ihr seid die Herrn von Maschinen und Ländern. Ihr habt das Geld und die Macht genommen. Warum wollt ihr die Welt nicht ändern, bevor sie kommen? Ihr sollt ja gar nicht aus Güte handeln! Ihr seid nicht gut. Und auch sie sind?s nicht. Nicht euch, aber die Welt zu verwandeln, ist eure Pflicht! Der Mensch ist schlecht. Er bleibt es künftig. Ihr sollt euch keine Flügel anheften. Ihr sollt nicht gut sein, sondern vernünftig. Wir sprechen von Geschäften. Ihr helft, wenn ihr halft, nicht etwa nur ihnen. Man kann sich, auch wenn man gibt, beschenken. Die Welt verbessern und dran verdienen - das lohnt, drüber nachzudenken. Macht Steppen fruchtbar. Befehlt. Legt Gleise. Organisiert den Umbau der Welt! Ach, gäbe es nur ein Dutzend Weise mit sehr viel Geld... Ihr seid nicht klug. Ihr wollt noch warten. Uns tut es leid. ihr werdet?s bereuen. Schickt aus dem Himmel paar Ansichtskarten! Es wird uns freuen. |
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Re: gegenmacht
"Der Konsument" ist eine, sofern er der Arbeiterklasse angehört, äußert trostlose Figur und keinesfalls ein revolutionäres Subjekt. Das liegt vor allem an seinem schmalen Geldbeutel, der Sparsamkeit gebietet und vergleichsweise wertvollere Produkte zu kaufen kaum zuläßt.
Niemand wird ernsthaft bestreiten, daß alle Produkte von den Lebensmitteln und Arzneimitteln bis hin zum Auto eine K L A S S E N gesellschaft unterstellen, die sich auch im Konsumverhalten wiederspiegelt. Aber davon wollen bürgerliche Tabellen(h)ersteller natürlich abstrahieren. Sie stochern lieber mit ihren Gedanken in der Luft herum... auch eine sehr sinnvolle Beschäftigung in der bürgerlichen Gesellschaft (Abteilung Müllproduktion). |
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Re: gegenmacht
Vielleicht verstehe ich Dich falsch - aber insbesondere bei Lebensmitteln habe ich den Eindruck, daß deren Konsum resp. Qualitätsniveau nicht mit den Einkommensverhältnissen korrespondiert. |
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Re: bürgerliche revolution?
patric schrieb:
------------------------------------------------------- > Zitat:Woher weißt Du denn, dass der Angriffskrieg > gegen den Irak "machtpolitisch" motiviert war? > > Und wieso dann ausgerechnet der Irak und nicht > irgend ein anderes Land? Sagen wir Australien oder > Indien? > > Und schliesslich: Was passiert zur Zeit mit dem > Irakischen Öl? Wer beutet es aus? Wer verkauft es? > Wer streicht die Gewinne ein? Zu welcher Währung > wird das Irakische Öl verkauft und warum? > > Saddam Hussein hat sich - wie auch immer - den > Unmut Bushs zugezogen. Ob die Angst vor > Massenvernichtungswaffen real war, sei dabei mal > dahingestellt. Australien oder Indien haben dies > nicht. > > Wer genau irakisches Öl verkauft, weiß ich nicht. > Aber nicht das Pentagon und auch nicht der > amerikanische Staat. Und es ist wohl unbestritten, > daß die 2, 3 oder evt. 5 Mrd. Dollar > Ölverkaufserlöse nicht die Kosten der > Militäraktion decken. Nicht mal annäherungsweise. > Zitat er Klassenkampf existiert nicht deshalb,
> weil jemand daher geht und an irgend einer Tafel > mit weißer Kreide Klassenkategorien entwirft. > > Sondern es gilt, aus den realen gesellschaftlichen > Auseinandersetzungen dessen Widersprüche und > Antagonismen nachzuzeichnen. > > Ich sehe da keine gesellschaftlichen Widersprüche > von Kapitaleignern und Nichtkapitaleignern. Einmal > kann ein Kapitaleigner durchaus unselbständiger > Arbeitnehmer sein; andererseits kann ein > Interessensvertreter des Kapitals (wie ich z.b.) > auch völlig ohne Kapital sein. (Das Thema > "Ausbeutung" will ich da nicht weiter vertiefen) > > Sicher hat der unselbständige Arbeitnehmer > Interessen, die dem Arbeitgeber mitunter > zuwiderlaufen - aber das ist noch lange kein > Klassenkampf. > > Zu Deinem Link später noch was; muß ich nochmal > gründlich lesen. Führe doch bitte den Karl nicht aufs Glatteis! Daß der vom Staat keine Ahnung hat, wissen wir doch schon! Die Macht entschuldigt er doch allemal, indem er sie den bösen Kapitalisten in die Schuhe schiebt! (Sie muß deshalb gerettet werden -> das ist die Aufgabe eines Klassenkampfes wie ihn ML-Ideologen verstehen!) |
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Ansprache(n) an Millionäre
Hi @all, hallo Toto! Die in Erich Kästners Gedicht enthaltene Warnung, die Folgen des unvernünftigen (im Sinne von: in erster Linie profitorientierten) Handelns zu bedenken, findet sich - allerdings unter finanzpolitischen Aspekten mit entsprechender fiskalischer Zielrichtung - auch in Peer Steinbrücks "Ansprache an Millionäre": Was meint Peer Steinbrück damit, wenn er von einem "klaren Staatsverständnis" spricht? Was meint Peer Steinbrück damit, wenn er davon spricht, es müsse gelingen, "sich auf einen neuen von einer großen Mehrheit der Menschen verstandenen und akzeptierten Grundkonsens über die Prämissen und Ziele gesellschaftspolitischen Handelns zu verständigen". Müssen wir Bürger damit rechnen, dass der von Altkanzler G. Schröder eingeschlagene Kurs hin zur »Expertokratie« auch in Zukunft fortgesetzt werden soll? Wie steht es in der (Verfassungs-) REALITÄT um die »Grundwerte der Demokratie«? So wohlklingend der nachstehend zitierte Satz auch sein mag, es FEHLT etwas ENTSCHEIDENDES! In seiner Rede sagt Peer Steinbrück (wörtliches ZITAT): "Nach meinem Verständnis ist es die wichtigste Aufgabe des Staates, jedem Bürger zu ermöglichen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen, seine Fähigkeiten zu entfalten und seine Existenz aus eigener Kraft zu sichern." Wer es ERNST meint mit den demokratischen Werten, der hätte sagen müssen: [...] ein selbstbestimmtes Leben IN WÜRDE (!) zu führen [...] Steht die Würde des Menschen unter Finanzierungsvorbehalt?
Wikipedia (Menschenwürde): [de.wikipedia.org] Verfassungs-Anspruch: Artikel 1 Grundgesetz (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Die REALITÄT: Massenarbeitslosigkeit, Massenverarmung durch Niedrigst-Löhne, Hartz IV (verordnete KINDERARMUT, Pflichtarbeit in Form von Ein-Euro-Jobs usw.) etc. pp. Die neoliberalen Markt-Radikalen (die sich selbst gern und möglichst oft "Elite" oder auch "Leistungsträger des Staates" nennen) und deren Utilitarismus sind eine ernste Gefahr für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat! Liebe Grüße:. san.draB@web.de 2 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 23.02.06 19:27. |
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(Fast) alles nur geklaut
Frau Burger postete: Faszinierend, wie wenige eigene Gedanken man für ein sooooooooooooooooooooooooooooooooooooo langes Posting benötigt! :
P.S. Hätte es nicht statt heißen müssen: ?!? 1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QueenCrimson am 23.02.06 19:30. |
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Plagiat
Stimmt! - Ein "geniales" Plagiat der tazdiss-Spottdrossel QC! :frf: :frf: :frf:
Beste Grüße:. san.draB@web.de Musik: Pachelbel, Kanon in D (Kanon und Gigue in D-Dur) [de.wikipedia.org] Wikipedia (Quintenzirkel): [de.wikipedia.org] 18 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 25.02.06 13:56. |