das Forum zur forenlosen taz
tazdiss V3 :  tazdiss
medien - insbesondere forenlose - im fokus 
  123456nächste Seite
aktuelle Seite:   1 von 6
forad

admin

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 153


Beitrag vom 03.03.2005 19:09
begrüßung smiling smiley

ich begrüße - auch im namen der "gründungsgruppe" und der moderation - alle teilnehmerinnen und gäste dieses forums.

tazdiss hat den anspruch, ein forum für alle jene zu sein, die etwas zu den in der tageszeitung, der taz, zu findenden artikeln zu sagen haben und sich darüber mit anderen leuten austauschen möchten.

als die taz ihr eigenes forum im jahr 2002 einstellte, fand sich eine kleine gruppe von leuten, eben die "gründungsgruppe", damit nicht ab und baute in eigeninitiative dieses forum auf, dessen version 3 hiermit in betrieb genommen wird.

[frajo rolofs, technischer admin]

H.

registriert am 13.03.2005



Beiträge: 77


Beitrag vom 14.03.2005 19:31
Re: begrüßung smiling smiley

Fein. Nett? - Egal.

Jedenfalls gefällt mir diese Begrüßung.

=====

tazdiss hat den anspruch, ein forum für alle jene zu sein, die etwas zu den in der tageszeitung, der taz, zu findenden artikeln zu sagen haben und sich darüber mit anderen leuten austauschen möchten.
als die taz ihr eigenes forum im jahr 2002 einstellte, fand sich eine kleine gruppe von leuten, eben die "gründungsgruppe", damit nicht ab und baute in eigeninitiative dieses forum auf, dessen version 3 hiermit in betrieb genommen wird.

Also, ich hab's jetzt 3mal gelesen. Und ich find's immer noch recht nett.

Was mich ein bißchen verwundert - aber man darf sich doch über sich wundern, oder? grinning smiley

=====

Ich bin nur noch selten online.

Aber das taz-Forum hat einige offene Baustellen hinterlassen. Das dritte Buch über Achim (Uwe Johnson) würde ich Karl empfehlen, das vierte war eine solche Baustelle.

Ich bin ein wenig schlauer geworden, was Internet-Quellen betrifft. Bis vor 20 Jahren traute ich keinem über 30, inzwischen traue ich ich keiner web-Quelle.

Man lernt dazu. Bisweilen. grinning smiley

=====

"tazdiss hat den anspruch [...]"

Gänzlich ironiefrei: Viel Erfolg!

Ach, und noch was: Ich erinnere mich vage an einige Raufereien.

Und an einige Biestigkeiten [meinerseits] ...


Respekt, meine Damen - ich meditier' noch mal über den einen oder anderen Anwurf...

Davon abgesehen, meine Herren -
ich denke, wir wissen, was wir voneinander halten grinning smiley

Wie gesagt, von Ausnahmen abgesehen: Viel Erfolg. winking smiley

ex_nihilo

antiantiimperialist

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 4469


Beitrag vom 14.03.2005 22:17
Re: begrüßung smiling smiley

hi h.,

fein, daß mal vorbeischaust.

> meine Herren...

nunja, joyborg haste übersehen? und sie hat auch noch tatkräftige unterstützung in den räumen nebenan bekommen...

gruß und "man liest sich" - neil



>anchors aweigh<

H.

registriert am 13.03.2005



Beiträge: 77


Beitrag vom 14.03.2005 22:32
Re: begrüßung smiling smiley

Ooch, Neil - ich gönnte ihr doch zu eine Art pluralis majestatis mit dem Respekt für die Damen...

=====

Was das (sich-)Lesen angeht:

die Gefahr besteht smiling smiley smiling smiley smiling smiley

kookie

http://www.rolofs.net/phorum5/file.php?17,file=128

registriert am 14.02.2005



Beiträge: 483


Beitrag vom 09.05.2005 18:18
Re: begrüßung smiling smiley

hallo taz!
eine ordentliche Begrüßung!

also die taz kenne ich zufälligerweise nicht
ich wohne im süddeutschen Raum
lese daher nur regelmäßig die SSD und AZ ( davon im job die letzte Seite )
den Spiegel
die letzen 3 liegen halb gelesen rum
und dann gibt es noch eine englische - unabhängige
die krieg ich aber nur am HBH
und da fahre ich nicht immer hin


sou?
taz
okay
let`s see

joyborg

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 1420


Beitrag vom 09.05.2005 18:31
Re: begrüßung smiling smiley

kookie schrieb:
-------------------------------------------------------

> also die taz kenne ich zufälligerweise nicht
> ich wohne im süddeutschen Raum

Ich auch, und die liefern sogar hierher. Jeden Tag!
Zum Kennenlernen kannst du dir ja mal [www.taz.de] ankucken.




1 mal bearbeitet. Zuletzt durch joyborg am 09.05.05 18:31.

Martin S

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 2772


Beitrag vom 19.06.2005 12:57
Re: begrüßung smiling smiley


Sandra Burger

registriert am 13.03.2005



Beiträge: 696


Beitrag vom 11.09.2005 21:18
tazdiss hat den anspruch...

tazdiss hat den anspruch...



Hi @all, hallo forad & mods,

welchen Anspruch hat tazdiss?

Um es kurz zu machen: Ich trage mich mit dem Gedanken, meinen account hier im tazdiss löschen zu lassen.

Warum?

All jene, die daran interessiert sind, mein Anliegen (& meinen Standpunkt) zu verstehen (gedanklich nachzuvollziehen), all diese User/innen jedenfalls bitte ich darum, Gerd Heidenreichs "Kanzel-Rede" GANZ zu lesen.

Nachfolgend einige Passagen aus Gerd Heidenreichs "Kanzlerrede":
Gert Heidenreich
Nährstoff des Neides
Kanzelrede in der Erlöserkirche München-Schwabing, 7. März 2004
[www.mpi-halle.mpg.de]

In Zeiten, in denen ich als Bürger nachhaltig gedrängt werde, nach vorn zu sehen, blicke ich als Privatmann gern zurück. Gern auch sehr weit. Im Vierten vorchristlichen Jahrhundert stoße ich auf den Satz: Man muss dafür sorgen, dass der Gegensatz der Reichen und Armen sich möglichst ausgleicht oder dass der Mittelstand wächst.

Die Forderung stammt aus der Staatslehre des Aristoteles von Stageira, einem Werk, dessen anhaltende Aktualität mich immer wieder fasziniert. Ihm zufolge kommt es in der Demokratie auf zwei wesentliche Elemente an: Freiheit (Eleutheria) und Gleichheit (Isonomia), wobei erstere auch Unabhängigkeit meint und letztere sowohl Rechtsgleichheit als auch Gleichberechtigung. Beide Grundelemente erst erlaubten dem Menschen, sein Leben so zu führen, wie es ihm angenehm ist. Fügen wir der Vollständigkeit halber noch eine weitere aristotelische Forderung hinzu: Namentlich muss man bedacht sein, durch die Gesetze die Verhältnisse so zu regeln, dass niemand aufkommen kann, der allzu mächtig ist durch Anhang oder Reichtum.

Nun fällt auf, wie weit wir es gebracht haben: In nahezu jeder Hinsicht versagt die gegenwärtige Gesellschaft vor den fast zweieinhalbtausend Jahre alten demokratischen Grundforderungen. Ja, träte heute einer wie Aristoteles auf und würde die Einlösungen oder Einhaltung seiner Regeln fordern, er wäre sofort mit dem Vorwurf konfrontiert, dass er der Neidgesellschaft das Wort rede.

Ich beobachte mit wachsender Unruhe, wie in unserer Republik reflexartig das Wort Neid ausgestoßen wird, wenn man auf den zerbrechenden, wenn nicht zerbrochenen sozialen Zusammenhang der Gesellschaft hinweist. Wenn man fragt, ob es eigentlich gerecht und nötig ist, Glücklosigkeit im öffentlichen Amte mit Abschiedssummen zu vergolden, die mancher Betriebskrankenkasse aus ihrer Zahlungsnot helfen würden.

[...]

Traditionell gehört der Neid zu den sieben Todsünden. Für den Apostel Paulus ist er ein Werk des Fleisches. Laut Friedrich Schiller aber hat er scharfe Augen, und Bertrand Russell zufolge bildet der Neid gar die Grundlage der Demokratie. Doch Russell gilt als Anarchist. Immerhin wissen wir, welche Farben diese Variante der Missgunst trägt: Da erschrak die Königin und ward gelb und grün vor Neid, heißt es im Grimm’schen Märchen von Schneewittchens Stiefmutter. Die Dame wird aus Neid mehrere Mordanschläge unternehmen.
Und auch hier soll heute die Rede sein von dem Zusammenhang, dem möglichen, zwischen Neid und Gewalt.

[...]

Ich spreche aus Sorge. Aus Furcht. Denn ich kann, zumal mit Blick auf die Geschichte, nicht glauben, dass die weithin empfundene Unsicherheit und die verbreitete Fassungslosigkeit angesichts von Vergeudung und unverhältnismäßig wachsenden Einkommensunterschieden auf Dauer von Geduld begleitet oder durch Kontrolle ruhiggestellt werden kann – jedenfalls durch keine Kontrolle, die sich noch mit den Prinzipien des Rechtsstaates vertrüge.

Anders gesagt: ich fürchte mich vor einer Akkumulation von Unzufriedenheit, durchwirkt und verstärkt von Existenzangst; vor dem Überschlag des gegenwärtig deutlich zu vernehmenden Zorns in besinnungslose Wut. Gegen wen die sich richten würde, ist geschichtlich bis in unsere Zeit hinein hinreichend belegt: gegen alle. Niemand hat je für irgendwen Sicherheit garantieren können, wenn erst Zerstörung als gerecht, Gewalt als hilfreich galten.

Da rettet dann keine Nachbarschaft. Wir haben sämtliche Bilder parat. Da wird nicht fein unterschieden zwischen politischen, sozialen, religiösen Motiven, zwischen Jungen und Alten, Kindern und Greisen. Ist erst einmal die Zivilisation entkräftet, erhebt sich Barbarei. Zerfällt das Regelwerk unseres Alltags, wird auch der Freund zum Feind. Nahezu jeder von uns ist derart gefährdet, nahezu jeder dafür talentiert. Auch Kultur schützt nicht. Denn das Hindernis für die Barbarei ist nicht die Kultur. Sondern die Zivilisation. Sind wir als zivilisierte Wesen nicht mehr gefordert, garantiere keiner für sich! In jedem, sieht er sich in die Enge getrieben, lauert ein Barbar.

[...]

Wo bleiben die Gegner unserer hausgemachten Selbstgefährdung? Welche Partei hat soziale Verhältnismäßigkeit und die Gleichheit der Chancen sich nicht nur auf die Fahne, sondern als zwingende Selbstverpflichtung in ihre Handlungsentwürfe geschrieben? Sich nur christlich zu nennen oder sozial oder demokratisch oder alles zugleich, kostet nichts und ist nicht mehr wert als des Kaisers neue Kleider.

[...]

Hilft man der jungen Generation, wenn man sie erst um ihre Chancen bringt und dann auch noch über die Zeit belügt, in der sie leben?

[...]

Die Selbstbeschädigung dominanter Personen in Wirtschaft und Politik ist von destruktiver Wirkung auf die gesamte Demokratie. Ich halte diese Zerstörung von oben für wesentlich gefährlicher als die Zerschlagungslust autonomer Gruppen an der Basis. Flächendeckende Politikverdrossenheit ist noch die mildeste unter den sozialpsychologisch erfassbaren Folgerungen.

Wer sich und sein Amt der Lächerlichkeit preisgibt, wie dies beispielsweise Exbundeskanzler Kohl und Ministerpräsident Koch in ihren Spendenaffären getan haben, hat dem Ansehen unserer Demokratie und ihrer Institutionen vermutlich mehr geschadet als alle Neonazis zwischen Eberswalde und Rosenheim.

Von letzteren erwartet man nichts anderes als dummdreiste Verlogenheit. Von einem Kanzler oder Ministerpräsidenten jedoch muss das verlangt werden, was in der Staatslehre des Aristoteles Arete (areté) genannt wird. Ein Begriff, der Tugend und Tüchtigkeit, Können und Vortrefflichkeit verbindet, und zusammengefasst als Vorbildlichkeit übersetzt werden kann.

Wer als Staatsmann diese Arete durch Verlogenheit und windige Ausreden preisgibt, ja sich von ihr trennt, indem er Geldgeschäfte im Interesse der eigenen Partei falsch oder nicht angibt, der kann juristisch so unbelangbar sein wie ein Unschuldiger – der Schaden, den er dem Ansehen der politisch verantwortlichen Klasse seines Landes zugefügt hat, überragt jede zivil- oder strafrechtliche Dimension.

Darum fordert Aristoteles: „Die Hauptsache aber ist in jeder Verfassung, dass durch Gesetze und die ganze übrige Staatseinrichtung die Verhältnisse so geordnet sind, dass man sich an den Staatsämtern nicht bereichern kann.“ Wenn nämlich „die große Masse glaubt, dass die Regierenden sich am öffentlichen Gut vergreifen, dann schmerzt sie beides: von den Ehrenämtern ausgeschlossen zu sein und vom Gewinn.“

[...]

Wie eigentlich soll man einem jungen Menschen von Anfang Zwanzig, der nach Abschluss seiner Ausbildung keine sinnvolle Betätigung findet, beweisen, dass er in der bestmöglichen aller Staatsformen lebt? Und selbst wenn er das in Bezug auf die Freiheit noch glaubt – was soll er in Bezug auf die zweite Säule der Demokratie, die Gleichheit, denken, wenn er sieht, wie Firmenvorstände, die aufgrund von Misswirtschaft oder Planungsunfähigkeit ihren Posten räumen müssen, dabei Abfindungen in einer Höhe mitgehen lassen, die er vermutlich bis zum Rentenalter nicht zusammenverdienen kann; [...]

[...]

Wie wäre es denn, wenn man aus den Gewinnen des Geldinstituts, dividiert durch die gleichzeitigen Entlassungen seines Personals, einen Zynismusfaktor errechnete? Ich weiß, dass der sich eigentlich Dividende nennt. Aber der vorgeschlagene Begriff träfe die Sache doch besser.

Wer nährt den Neid? Wer spielt mit dem Feuer? Wer sind die Neidproduzenten? Jene, die wie ich hier darüber sprechen, dass der Titel Skandal für die uns allen bekannten Tatsachen eine Verharmlosung ist - oder jene, die sich ihre Apanagen und Abfindungen in Höhen genehmigen lassen, die mittleren städtischen Haushalten gut anstünden ;und dann noch erklären, verglichen mit amerikanischen Managern seien sie arme Schlucker.

[...]

Die Politologin Antje Schrupp stellt in ihrer Untersuchung des Neidgefühls fest: [..]

Das heißt: der Neid erwischt uns an der Schaltstelle zwischen Recht und Unrecht in unserer Empfindung. Damit wäre er eine soziale Triebkraft auf dem Weg zur subjektiven Gerechtigkeit - und genau so wird er in der linken Theorie auch gesehen.

[...]

[...] für Erwerbslosigkeit, Krankheit, Arbeitsunfähigkeit waren Auffangsysteme eingerichtet, die dem Einzelnen das Gefühl gaben, ein, so weit dies möglich ist, gesichertes Leben zu führen. Jeder war nach Maßgabe seiner Fähigkeiten in die Pflicht für alle eingebunden - jedenfalls gemäß der akzeptierten Theorie.

Dieses Gefühl verschwindet, seit der Schritt vom Kapitalismus zum Realkapitalismus vollzogen wurde. Plötzlich werden Verluste in einem Maße sozialisiert, das die Leistungsmöglichkeiten des Staates übersteigt. Einsparungen an den sozialen Gewährungen sind die Folge. Die Parolen wechseln von den Sachzwängen zur Globalisierung, und die Tatsache, dass die Schwächsten der Gesellschaft überhaupt keine Wahl haben, sich gegen die Beschneidung ihrer Interessen zu wehren, dass man ihnen gleichsam mitten in der Demokratie die Freiheit nimmt, wird mit der Formel bemäntelt: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.

Kaum jemandem fällt noch auf, dass dies exakt der zynische Grundsatz des Realsozialismus gewesen ist, mit dem er sich gegen den individuellen Freiheitsbegriff der westlichen Demokratien abgesetzt hatte.

[...]

Die empfindlichste Stelle der Demokratie sind die Demokraten. Das heißt, die Demokratie bedarf einer Mehrheit von Menschen, die entscheidungsfähig sind. Das griechische Wort dafür heißt kritikós (kritikos). Demokraten müssen kritisch sein können. Das bedeutet, sie bedürfen hinreichender Kenntnisse und der Fähigkeit, sie anzuwenden. Hierfür braucht es Geistesbildung. Demokratie ist durch Dummheit in Gefahr zu bringen. Mit Bildung meine ich nicht die Anhäufung von für kanonisch erklärten Kenntnissen - die allerdings nicht schadet. In meinem Verständnis ist Bildung die Verwandlung von Wissen in Bewusstsein.
[...]

Ich bin kein Pädagoge, ich rede mich manchmal um Kopf und Kragen. Regelmäßig frage ich Schüler, warum man eigentlich Literatur lesen sollte, und erhalte meist brave Antworten, Bücher gehörten nun mal zur Kultur.

Wenn mich der Hafer sticht, entgegne ich:
Literatur lesen wir, um zu erfahren, wie es anderen Menschen anderswo anderswann ergangen ist. Und zwar mit Kopf und Herz erfahren, nicht als Geschichtsbuchsatz, nicht als Statistik, sondern mitlebend, weinend, lachend, entsetzt oder voller Furcht. Kunst kommt später. Kultur ist sowieso was anderes. Das löst immerhin zuweilen Protest aus und führt uns über kurz oder lang zur Frage nach dem persönlichen Glück.

Wenn wir dann alle materiellen Glücksattribute zurückgewiesen und abgelegt haben - was ein schöner Grundkurs in Phantasie ist - geraten wir oft in ein längeres Gespräch, das für mich die reine Freude ist.

So klug und sanft über das Leben nachdenken konnten wir in diesem Alter nicht. Irgendwie kommen wir dann doch zurück auf die Frage der Bildung, und ich greife zu meinem Demokrit:

Bildung ist den Glücklichen Schmuck, den Unglücklichen Zuflucht.

Nun wissen vielleicht manche besser, wie hilfreich es sein kann, im Kopf Bücher mit sich herumzutragen.

[...]

Nehme ich abschließend zusammen: den Übermut der Ämter mit dem Zynismus der Funktionäre; den Verlust von Vorbildlichkeit in der Politik mit der Schwäche der demokratischen Institutionen; die Bildungsmisere mit dem Chancenmangel der jungen Generation - dann kann ich nicht anders: ich muss daraus Alarmzeichen lesen und sie auch so benennen. Nicht aus Neid auf die Milliardäre. Nicht aus Nostalgie für die Revolte meiner Jugendzeit.

Sondern aus Sorge. Ich möchte gern gewissenhaft und mit dem notwendigen Maß an Rechtssicherheit und Ruhe nachdenken dürfen und, auf der Kraft des Wortes insistierend, meinen Beruf ausüben. Ich bin nicht bereit, für ein paar Spitzen-Egoisten und die Laufruhe ihrer Zwölfzylinder das Feuer an meiner Haustür zu riskieren.
Ich bin ein spießiger Demokrat. Nicht neidisch. Aber an Frieden interessiert.

© COPYRIGHT 2oo4 GERT HEIDENREICH

Mein Wunsch - und ich ging bislang davon aus, dass dieser Wunsch (in etwa) deckungsgleich mit dem "Anspruch" von tazdiss ist:

Ein zivilisierter Meinungsaustausch!


Ich möchte mich in einem von mir eröffneten Themenstrang/Thread (in diesem virtuellen Raum/"Zimmer") gern gewissenhaft und mit dem notwendigen Maß an Ruhe austauschen düfen mit Usern/Userinnen, die - ebenfalls - (zumindest) zivilisiert und - idealerweise - gewissenhaft eine Diskussion führen wollen.

Wer diese, meine Interessen NICHT teilt, der möge doch bitte dieses virtuelle "Zimmer" erst gar nicht betreten oder aber diesen virtuellen Raum (Thread) jedenfalls dann verlassen, wenn er/sie darauf aufmerksam gemacht wird, dass ein bestimmtes Verhalten nervt. - Das schaffen realiter sogar Kinder im Kindergartenalter! (Dem User "QuixliPutzli" mangelt es in dieser Hinsicht - ganz offensichtlich (!) - sogar an dieser "frühen", elementarsten Form der Sozialisation. - Es ist für mich jedenfalls nicht nachvollziehbar, warum QP seine Albernheit, seine "Plattheiten", seine Blödeleien & anarchistische(?) Zitierweise etc. pp. nicht auf der "Spielwiese" oder in einem andern, von ihm SELBST eröffneten Thread auslebt!)

Liebe Grüße:.
san.draB@web.de

----- auf wunsch Sandra Burgers einmal redigiert. [forad] -----



3 mal bearbeitet. Zuletzt durch forad am 23.09.05 08:59.

Egon Boelkenkamp

Forumsketzer

registriert am 03.05.2005



Beiträge: 1793


Beitrag vom 11.09.2005 21:23
Re: tazdiss hat den anspruch...

Um es kurz zu machen: Ich trage mich mit dem Gedanken, meinen account hier im tazdiss löschen zu lassen.
Da sehen Sie, was Sie angerichtet haben, Frau Joyborg - wieder einer weniger in diesem Forum der handverlesenen Eliteposter.

joyborg

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 1420


Beitrag vom 11.09.2005 23:02
Re: tazdiss hat den anspruch...

Sandra Burger schrieb:
-------------------------------------------------------
> tazdiss hat den anspruch...

> welchen Anspruch hat tazdiss?

> Mein Wunsch - und ich ging bislang davon aus, dass
> dieser Wunsch (in etwa) deckungsgleich mit dem
> "Anspruch" von tazdiss ist:
>
> Ein zivilisierter Meinungsaustausch!
> [...]
> Ich möchte mich in einem von mir eröffneten
> Themenstrang/Thread (in diesem virtuellen
> Raum/"Zimmer") gern gewissenhaft und mit dem
> notwendigen Maß an Ruhe austauschen düfen mit
> Usern/Userinnen, die - ebenfalls - (zumindest)
> zivilisiert und - idealerweise - gewissenhaft
> eine Diskussion führen wollen.

Sandra: Es ist nicht möglich, störende User aus bestimmsten Threads auszusperren, es sei denn, dein Thread würde ein privater Chatroom und kein Forum.

Dieses Forum ist ein lebendiges Ding, keine Dienstleistung, die von den Benutzern eindimensional kritisiert werden kann wie die Bahn oder die Post. D.h. jede hier kann etwas Konstruktives dazu tun, daß es besser wird. Daß z.B. "ungestörte" Threads möglich sind, das will ich seit ungefähr 3 Jahren erreichen. Im Unterforum "tazdissV3" ist das inzwischen halbwegs so.
Die Mods sind keine Leute vom anderen Stern, wenn du etwas zu verbessern weißt, dann sage es doch bitte.

>
> Wer diese, meine Interessen NICHT teilt, der möge
> doch bitte dieses virtuelle "Zimmer" erst gar
> nicht betreten oder aber diesen virtuellen Raum
> (Thread) jedenfalls dann verlassen, wenn er/sie
> darauf aufmerksam gemacht wird, dass ein
> bestimmtes Verhalten nervt. - Das schaffen
> realiter sogar Kinder im Kindergartenalter! (Dem
> User "QuixliPutzli" mangelt es in dieser Hinsicht
> - ganz offensichtlich (!) - sogar an dieser
> "frühen", elementarsten Form der Sozialisation. -
> Es ist für mich jedenfalls nicht nachvollziehbar,
> warum QP seine Albenheit, seine Blödeleien &
> anarchistische(?) Zitierweise etc. pp. nicht auf
> der "Spielwiese" oder in einem andern, von ihm
> SELBST eröffneten Thread auslebt!)

Das Internet wäre das falsche Medium, wenn es darum ginge, bestimmte Leute am Zutritt zu hindern. Dafür gibt es Premiere TV.
Wie willst du sie daran hindern? Oder was erwartest du von einer "gerechten, weisen, unfehlbaren" Moderation, das zu verhindern?

Letztendlich laufen deine Forderungen auf zwei praktische Möglichkeiten hinaus:
- bestimmten Usern den Zugang zum Forum zu versperren
- bestimmten Usern den Zugang zu bestimmten Threads zu versperren.

Beides lehne ich ab. Aber es gibt ja außer mir noch 4 andere Mods und einen Admin hier, außerdem eine Gründertruppe mit Karl und Patric, die da vielleicht anderer Meinung sind.
Kuck dir doch an, was hier möglich ist -

rabenkrähe

registriert am 22.01.2005



Beiträge: 1417


Beitrag vom 12.09.2005 02:14
Re: begrüßung smiling smiley

Ignorier doch die Quarker um des Qurkens und des Quarkes Willen, sie stellen sich letztlich doch bloß selber bloß, so ärgerlich sie auch sind.

rabenkrähe :rabe:

Ich komme nicht für die Schulden Deiner Frau auf...

nach Diktat nicht verreist...

copyright by author

Sandra Burger

registriert am 13.03.2005



Beiträge: 696


Beitrag vom 12.09.2005 09:32
Re: tazdiss hat den anspruch...

joyborg schrieb:
[...]Letztendlich laufen deine Forderungen auf zwei praktische Möglichkeiten hinaus:
- bestimmten Usern den Zugang zum Forum zu versperren
- bestimmten Usern den Zugang zu bestimmten Threads zu versperren.

Beides lehne ich ab. Aber es gibt ja außer mir noch 4 andere Mods und einen Admin hier, außerdem eine Gründertruppe mit Karl und Patric, die da vielleicht anderer Meinung sind. [...]

Hallo joyborg,

Forderungen? Welche Forderungen? - - - Es ist ein WUNSCH, es ist MEIN Wunsch, verbunden mit einer BITTE, gerichtet - in erster Linie (!) - an die User/Userinnen dieses Forums!

Für die Moderatorin joyborg - nebenbei: Nein, ich möchte diesen "Job" NICHT machen! Ja, es ist ein "Seiltanz", man steht als Moderator/in immer in der Kritik, immer hat irgendjemand irgendwas zu meckern... - für die Moderatorin joyborg hatte ich bereits mittels "Assoziation" DEUTLICHE Worte der Kritik gefunden:
actio - reactio [www.rolofs.net]

[...]
(c) ==> Ob nun die Moderatorin "joyborg" oder die Userin "joyborg" "Sandra Burger" zur "Mäßigung" ermahnt - - - es hat G'mäckle!

Ich fühle mich zurückversetzt in jene jungen Jahre, als meine Mutter - aus gegebenem Anlass - mir folgende "tröstenden" Worte zuteil werden ließ:

"Kind, zieh dir doch 'ne Hose und was Weites an, du weißt doch, dass kurze Röcke und 'ne knappe Bluse den Onkel Karl 'scharf' machen. Da bist du selber schuld!"

Das Ausmaß des Unrechts mag der/die eine oder der/die andere User/Userin vielleicht nicht sogleich erfasst haben: "Aus gegebenem Anlass" (!) schrieb ich in meiner "Assoziation".

Mich interessiert herzlich wenig, ob User wie "QuixliPutzli","Heino Ripinsky" oder wie ein/e User/in auch immer heißen mag, lediglich ein "Fake" oder "reale/r User/in" ist: Es gibt GRENZEN!

Und wenn die Moderation es versäumt hat, beizeiten einzuschreiten, dann sollte die Moderation zumindest nicht denen, die sich - lediglich - wehren, "eins auf die Mütze geben":
Zur Taktik der Braunen in politischen Foren:

Rechte Strategie

Natürlich geben sich die braunen Spießgesellen nicht sofort zu erkennen. Zunächst tritt man als "Konservativer", als überzeugter Demokrat auf. Dem folgt typischerweise der Einsatz von Vokabeln, die dem Sprachgebrauch eher "linker" Kreise der 6oer und 70er Jahre entnommen sind und deshalb zunächst unverfänglich wirken: Man gibt sich "kritisch", "undogmatisch", "fortschrittlich", ist "Systemkritiker", nennt sich "Nonkonformist", ist besorgt um die "nationale Identität" und will schließlich über "Tabuthemen" sprechen. "Tabuthemen", das sind z.B. die angebliche "Überfremdung", die Behauptung "alliierter Kriegsverbrechen", die Leugnung des Holocaust, aber auch die angebliche wirtschaftliche Vormachtstellung der Juden. Ein "Querdenker" entpuppt sich am Ende als handfester Neonazi, der seine rassistischen und antisemitischen Hetztiraden nicht mehr zu zügeln vermag. Kaum ein antisemitisches Stereotyp wird mehr an diesem Punkt ausgelassen. In vielen Foren haben zwar Diskussionsteilnehmer mit großen Einsatz und Zivilcourage versucht, der rechtsextremen Agitation Fakten entgegenzusetzen, doch war das oftmals vergeblich. Sie wurden nicht nur das Ziel von Diffamierungen, Bedrohungen und Beleidigungen, und sogar von Morddrohungen durch Rechtsextremisten, so mancher Forenverantwortliche zeigte ausgesprochene Hilflosigkeit angesichts des massiven Aufmarsches der Cyber-SA und löschte eher die Richtigstellungen als die Drohungen und volksverhetzenden Beiträge.

"Befreite Zonen"

Das Rezept für das Vorgehen der Neonazis in den Foren wurde schon Mitte der 90er Jahre vermutlich durch Mitglieder des "Nationaldemokratischen Hochschulbundes" (NHB) und der Jugendorganisation der NPD, der Jungen Nationalen (JN), schriftlich fixiert. Verbreitet wurde das Thesenpapier 1996 im Thule-Netz. "Befreite Zonen" auch in den Netzen wollte man durch destruktive Methoden schaffen, um widerspruchslos rechte Themen lancieren zu können:

"Es geht keinesfalls darum, eigenständige staatliche Gebilde oder ähnlichen Unsinn ins Leben zu rufen. Nein, befreite Zonen bedeuten für uns die Etablierung einer GEGENMACHT. Wir müssen Freiräume schaffen, in denen WIR faktisch die Macht ausüben, in denen WIR sanktionsfähig sind, d.H. WIR bestrafen Abweichler und Feinde, WIR unterstützen Kampfgefährtinnen und - geführten, wir helfen unterdrückten, ausgegrenzten und verfolgten Mitbürgern. Das System, der Staat und seine Büttel werden in der konkreten Lebensgestaltung der politischen Aktivisten der Stadt zweitrangig."

Umgesetzt auf die neuen Medien und Kommunikationsformen hieß das dann: "Also, hinein in die Datennetze, sprecht Euch auf Euren Häusern ab, erlernt die Rituale und dann forsch drauf los. Entwickelt eine Diskussionsstrategie, die vorerst darauf gerichtet sein muss, bekennende oder bekannte Antifa-Zecken und Schalom-Litaneienschreiber madig zu machen. Wenn diese sich wehren, müssen wir au schreien oder besser schreiben. Wir werden sie dadurch isolieren. Wir als scheinbar entschiedene Demokraten aus der rechten Mitte verstehen dann überhaupt nicht, warum die Antifas gegen uns die Keulen schwingen und zu uns so intolerant sind. Liberale Scheisserchen verteidigen uns, wenn wir nur geschickt genug argumentieren, für uns die Freiheit der Netze verteidigen. So ziehen wir sie und die lesende Mehrheit auf unsere Seite. Die Arbeit, die Antifas aus den Netzen zu ekeln, übernehmen diese Toleranz-Trottel gerne für uns. Eines ist besonders wichtig, bestätigen wir uns gegenseitig mit kleinen Differenzen, es genügen fünf Aktive pro Forum und wir beherrschen inhaltlich Themenstellung und Diskussionsverlauf. Wenn's dann soweit ist, können wir die Katze aus dem Sack lassen, über Vertreibung, alliierten Bombenterror, Überfremdung etc. Diskussionen einleiten."

Verantwortung der Betreiber

Das Bild, das sich dem Besucher so manchen Forums derzeit bietet, ist nicht nur wegen der destruktiven Vorgehensweise der Neonazis so desolat, sondern oftmals auch durch die Untätigkeit und die Fehleinschätzungen vieler Foren-Verantwortlicher. Wenn es um grobe Beleidigungen, um Verleumdungen, verbale und direkte Bedrohungen von Diskussionsteilnehmern, um die Werbung für illegales Material oder um Gesetzesverstöße geht, sollte der Vorwurf der Zensur, der nicht ausbleiben wird, nicht erschrecken. Auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und des First Amendment lassen sich die Zeitungsmacher nicht auf der Nase herumtanzen. Das Recht, derartige Diskussionsbeiträge zu löschen, behält man sich auch dort vor und macht sozusagen von seinem Hausrecht Gebrauch. Schließlich gilt es eine ganz wesentliche Errungenschaft zu verteidigen: die demokratische Diskussionskultur, die den Respekt und die Achtung des Gegenübers voraussetzt. Nicht nur Zivilcourage und demokratisches Engagement der Diskussionsteilnehmer ist in diesen Fällen gefragt, sondern auch der Einsatz der Foren-Verantwortlichen, um rechtsextreme Agitatoren in die ihnen angestammte Schmuddelecke zu verweisen.

Margret Chatwin

Der Artikel erschien am 27.06.2000
in der Online Ausgabe des STERN Magazin
zum Thema Rechte Gewalt.

mehr dazu hier: [www.idgr.de]
Hinreichend oft habe ich meine Position kundgetan!
Polemik? - ja klar!, kleine "Sticheleien"? - ja klar!, "Blödeleien", Abschweifungen - auch das hat durchaus seine Berechtigung, all das ist meiner Meinung nach das Salz in der Suppe (namens "Diskussion"), damit eine Diskussion nicht allzu "dröge" wird, denn es ist gut und richtig, dass man/frau hin und wieder mal was zu lachen hat, schmunzeln kann...).

Aber alles bitte mit Maß und Ziel!

Nein, ich rufe auch vorliegend NICHT nach dem "mod"! - Ich bin allerdings der Überzeugung (=> basisdemokratischer Verbesserungsvorschlag!), dass eine zivilisierte Diskussion sich möglicherweise optimaler entwickeln kann/wird/würde, wenn dem/derjenigen, der/die einen Themenstrang eröffnet, die Möglichkeit/das Instrumentarium gegeben wird, einem anderen User/einer anderen Userin, der/die die Grenzen überschreitet, zwei (?) "gelbe Karten" zu zeigen(der Grund dafür MUSS genannt werden), beim dritten Verstoß heißt es: "rote Karte" - und der betreffende User/die betreffende Userin "fliegt automatisch aus dem Thread"(Platzverweis in diesem virtuellen "Zimmer")! - Das vorgeschlagene Verfahren entlastet zudem die Moderation, denn die "gelbe Karte" ist zugleich ein - hilfreicher - Hinweis an die Adresse der mods, genauer hinzusehen. - - - Keine Ahnung, ob sich das technisch realisieren lässt.

Liebe Grüße:.
san.draB@web.de

joyborg

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 1420


Beitrag vom 13.09.2005 11:34
Re: tazdiss hat den anspruch...

Sandra Burger schrieb:
-------------------------------------------------------
Hallo Sandra,

zu dem Chatwin-Artikel:

Das Problem, d.h. diese Unterwanderungstaktik, ist hier glaube ich allgemein bekannt, eine solche Taktik hätte im tazdiss keine Chance. Die heuchelnde Forderung solcher Figuren nach "Meinungsfreiheit" ist ja geradezu ein Klassiker. Mit "echten Braunen" hatten wir es im tazdiss, soweit ich mich erinnere, noch nicht zu tun, dafür aber mit einer Pädophilen-Clique, die ganz Ähnliches versucht hat und dabei ziemlich auf die Nase gefallen ist.
Nur: Den Umkehrschluß ("Jeder, der sich als konservativ darstellt, ist in Wirklichkeit ein Rechtsextremer mit finsterer Absicht") kann man eben nicht ziehen. Es gibt hier sicher Konservative, Osho- und Dalai-Lama-Fans, Christen undwasweißichnochalles, aber ich würde für jede/n einzelne/n meine virtuelle Hand ins Feuer legen, daß alle hier, wie heißt es so schön, "auf dem Boden des Grundgesetzes stehen". Und ich finde, bei aller Polemik, DAS sollten wir einander auch nicht abstreiten.

Zu deiner Idee:

Ich finde, das hätte was. Allerdings habe ich Zweifel, ob das technisch machbar ist. Ich glaube nicht, daß es möglich ist, dem/der Threaderöffner/in automatisch bestimmte (eigentlich, technisch gesehen, Moderatoren-) Rechte in diesem Thread zu geben.
Und ich glaube auch nicht, daß es möglich ist, Benutzer nach der zweiten gelben Karte aus diesem bestimmten Thread auszusperren, aber nicht aus dem großen Rest des Forums (oder besser gesagt: der Foren, denn es sind ja eigentlich 6 oder 7).
Aber wahrscheinlich kann frajo mehr dazu sagen, wenn der mal wieder aus der Versenkung auftaucht.

Was allerdings möglich wäre: Ein (oder mehrere) Threads, in dem/denen
deutlich "stringenter" (d.h. aufs Thema bedacht) moderiert wird. D.h. obendrüber steht ein freundlicher Hinweis, daß Beiträge, die am Thema vorbeigehen, kurzerhand irgendwoandershin verschoben oder gelöscht werden können.

MarioZschiesche

registriert am 08.04.2005



Beiträge: 1284


Beitrag vom 13.09.2005 17:38
Re: tazdiss hat den anspruch...

Sandra Burger schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Mich interessiert herzlich wenig, ob User wie
> "QuixliPutzli","Heino Ripinsky" oder wie ein/e
> User/in auch immer heißen mag, lediglich ein
> "Fake" oder "reale/r User/in" ist: Es gibt
> GRENZEN!
>
> Und wenn die Moderation es versäumt hat, beizeiten
> einzuschreiten, dann sollte die Moderation
> zumindest nicht denen, die sich - lediglich -
> wehren, "eins auf die Mütze geben":Zitat:Zur
> Taktik der Braunen in politischen Foren:
>
>
> Rechte Strategie
>
> Natürlich geben sich die braunen Spießgesellen
> nicht sofort zu erkennen. Zunächst tritt man als
> "Konservativer", als überzeugter Demokrat auf. ...

Also mir reicht es jetzt mit Ihren unverschämten Andeutungen. Sie haben neben anderen auch mich in die Nähe der NPD gerückt, ohne irgendein Argument. Sie erklären bis morgen bitte mal, was Sie zu diesem Urteil bringt, so, dass jeder es hier nachvollziehen kann. Andernfalls gibt es Ärger.

Sandra Burger

registriert am 13.03.2005



Beiträge: 696


Beitrag vom 13.09.2005 22:36
MarioZschiesche drohte : "Andernfalls gibt es Ärger."

MarioZschiesche drohte : "Andernfalls gibt es Ärger."
MarioZschiesche schrieb:
"[...] Sie haben neben anderen auch mich in die Nähe der NPD gerückt, [...]"

Guten Tag Mario Zschiesche,

1. Den Schuh zieht sich immer derjenige an, dem der Schuh passt!

2. Wie soll ein objektiver und unbefangerner Leser - mit Blick auf den Text von Margret Chatwin - Ihre Drohung "Andernfalls gibt es Ärger." verstehen bzw. interpretieren?!
Zur Taktik der Braunen in politischen Foren: [...]
Verantwortung der Betreiber
[...] sondern oftmals auch durch die Untätigkeit und die Fehleinschätzungen vieler Foren-Verantwortlicher. Wenn es um grobe Beleidigungen, um Verleumdungen, verbale und direkte Bedrohungen von Diskussionsteilnehmern, [...] geht, sollte der Vorwurf der Zensur, der nicht ausbleiben wird, nicht erschrecken. [...]
3. Das Thema, um das es in diesem (obigen) "Gespräch" zwischen der Moderatorin "joyborg" und der Userin "Sandra Burger" geht, lautet:

(a) Welchen Anspruch hat tazdiss?

(b) Welche Interessen haben diverse User?

(c) Wird das Angebot der Betreiber diesen unterschiedlichen Interessen der User gerecht? (Spielwiese, Pöbelecke, Chat etc. pp)

(d) Was können die Betreiber/Moderatoren unternehmen, wenn einzelne User einen zivilisierten Meinungsaustausch anderer User STÖREN, mit anderen Worten: wie sollen die Betreiber mit Störenfrieden verfahren, mit Usern also, denen es offenkundig (!) an sittlicher Reife mangelt, noch exakter: mit Usern, die - aus Boshaftigkeit (?) und/oder aufgrund von Defiziten bei der elementarsten Form der Sozialisation (?) - die Interessen ANDERER User einfach nicht respektieren wollen?

Und was haben Sie, verehrter Mario Zschiesche, zum THEMA beigetragen?!

Liebe Grüße:.
san.draB@web.de


PS.:
Ärger? Wenn Sie damit eine juristische Auseinandersetzung meinen, dann muss ich Sie enttäuschen: Ich freu' mich schon d'rauf!
Warum wohl? Dreimal dürfen Sie raten.




2 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 14.09.05 12:55.

QuixliPutzli

registriert am 15.03.2005



Beiträge: 2557


Beitrag vom 13.09.2005 22:54
Re: MarioZschiesche drohte : "Andernfalls gibt es Ärger."

Sandra Burger schrieb:
-------------------------------------------------------
> MarioZschiesche drohte : "Andernfalls gibt es
> Ärger."
Zitat:MarioZschiesche schrieb:
> "[...] Sie haben neben anderen auch mich in die
> Nähe der NPD gerückt, [...]"
>
> Guten Tag Mario Zschiesche,
>
> 1. Den Schuh zieht sich immer derjenige an, dem
> der Schuh passt!

sowas haben krakeeler wie sie drauf: leute anpöbeln und es dann fragen "ach du fühlst dich angesprochen?"


> (d) Was können die Betreiber/Moderatoren
> unternehmen, wenn einzelne User einen
> zivilisierten Meinungsaustausch anderer User
> STÖREN, mit anderen Worten: wie sollen die
> Betreiber mit Störenfrieden verfahren, mit Usern
> also, denen es offenkundig (!) an sittlicher Reife
> mangelt, noch exakter: mit Usern, die - aus
> Boshaftigkeit (?) und/oder aufgrund von Defiziten
> bei der elementarsten Form der Sozialisation (?)
> - die Interessen ANDERER User einfach nicht
> respektieren wollen?

ja, was sollen moderatoren im umgang mit IHNEN, auf die das genannte ja voll zutrifft, unternehmen?


> PS.:
> Ärger? Wenn Sie damit eine juristische
> Auseinandersetzung meinen, dann muss ich Sie
> enttäuschen: Ich freu' mich schon d'rauf!
> Warum wohl? Dreimal dürfen Sie raten.

wirklich? wieviele verurteilungen wegen beleidigung haben sie eigentlich schon?

Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist Liebe, lebe sie.
Das Leben ist ein Traum, erkenne es.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es!
(Sathya Sai Baba)



1 mal bearbeitet. Zuletzt durch QuixliPutzli am 13.09.05 22:54.

MarioZschiesche

registriert am 08.04.2005



Beiträge: 1284


Beitrag vom 14.09.2005 12:25
Re: MarioZschiesche drohte : "Andernfalls gibt es Ärger."

Sandra Burger schrieb:
-------------------------------------------------------
> MarioZschiesche drohte : "Andernfalls gibt es
> Ärger."
Zitat:MarioZschiesche schrieb:
> "[...] Sie haben neben anderen auch mich in die
> Nähe der NPD gerückt, [...]"
>
> Guten Tag Mario Zschiesche,
>
> 1. Den Schuh zieht sich immer derjenige an, dem
> der Schuh passt!


Quatsch. Das haben Sie mir in dem anderen Thread unterstellt, ich habe darauf (in einer anderen Form) auch reagiert, Sie wissen es, was lügen Sie hier so rum?

> 2. Wie soll ein objektiver und unbefangerner Leser
> - mit Blick auf den Text von Margret Chatwin -
> Ihre Drohung "Andernfalls gibt es Ärger."
> verstehen bzw. interpretieren?!
Zitat:Zur Taktik
> der Braunen in litischen Foren:
> [...]
> Verantwortung der Betreiber
> [...] sondern oftmals auch durch die Untätigkeit
> und die Fehleinschätzungen vieler
> Foren-Verantwortlicher. Wenn es um grobe
> Beleidigungen, um Verleumdungen, verbale und
> direkte Bedrohungen von Diskussionsteilnehmern,
> [...] geht, sollte der Vorwurf der Zensur, der
> nicht ausbleiben wird, nicht erschrecken. [...]


Ja, ich habe Ihnen mit "Ärger" gedroht. Wenn Sie wirklich meinen, das sei der Beweis, dass ich ein verkappter Nazi bin, dann sind Sie dumm!

>
> PS.:
> Ärger? Wenn Sie damit eine juristische
> Auseinandersetzung meinen, dann muss ich Sie
> enttäuschen: Ich freu' mich schon d'rauf!
> Warum wohl? Dreimal dürfen Sie raten.
>
Nein, das darf ich nicht. So nahe möchte ich Ihnen nicht treten.

Martin S

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 2772


Beitrag vom 24.12.2006 15:35
Re: begrüßung smiling smiley

da es mir nun nicht mehr möglich erscheint, den regelkonformen zustand des tazdissforums aufrecht zu erhalten, schlage ich einen fork vor.

hier das tazdiss-version 3a, bei dem der admin sich an keine der selbst aufgestellten regeln halten muss und aufgrund beliebigkeit und gutdünken moderatoren entlassen oder einstellen kann.

in einer anderen datenbank eine tazdiss-version 3b, bei der die bis vor kurzem gültigen regeln weiterhin auch de facto in kraft sind.

Martin S

hier nicht geltende regeln
dafür aber hier:
tazdissV3.3b

Rollimom

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 6010


Beitrag vom 24.12.2006 16:06
Re: begrüßung smiling smiley

Du hast bisher den regelkonformen Zustand des Tazdissforums aufrecht erhalten?

Gott sei Dank hatten wir dich als aufrechten Recken. Was hätten wir nur ohne dich getan?

Und wir sehen natürlich großzügig darüber hinweg, dass du ebenso eigenmächtig gehandelt hast wie der Admin, als du exnihilo wieder ermöglichtest, was der Admin ihm verunmöglicht hatte.

Wie wäre es, wenn du tazdiss V6 aufziehst, da kannst du deine Anarchie durchziehen, die du hier nicht einzurichten vermochtest.

ex nihilo

antiantiimperialist

registriert am 16.01.2005



Beiträge: 4469


Beitrag vom 24.12.2006 16:08
workaround

martin hat doch nur ein workaround angesichts einer - wie es doch den anschein haben mußte - technischen fehlfunktion bereitgestellt. und so die geltung der regeln sichergestellt.



>anchors aweigh<

  123456nächste Seite
aktuelle Seite:   1 von 6


In diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.
powered by Phorum 5.1.25-f