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Re: leo lobt
frajo schrieb:
------------------------------------------------------- > die einsicht in das fehlende rechte verständnis > scheint mir in diesem fall eher vorteilhaft zu > sein. es dürfte dagegen an der zustimmung anderer > user mangeln. seit wann werden die gefragt? meine zustimmung haette er. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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Re: geschwätz
uwe schrieb:
------------------------------------------------------- > Putzi mein kleines dickes Hausschweinchen, Du nun > wieder. > > Ich bin ja nicht besonders selbstverliebt. > Aber seit ich Dein Bild gesehen habe, dass Du uns > ja freundlicher Weise für eine kurze Zeit zur > Verfügung gestellt hattest, neige ich im Umgang > mit mir zu größerer Milde. > > Und im Umgang mit Dir zu noch größerer... wollte nur darauf hingewiesen haben, dass leo, dessen meinung ich im allgemeinen nicht teile, immerhin um ein mehrfaches intelligenter ist als du. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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Recht vs. Gesetz
Von den Beiträgen der letzten Tage, in denen es neben den Diskussionen um eine Strafanzeige einen kleinen crash inklusive Datenverlust gegeben hat, haben mir einige Beiträge trotz alledem aus der "Seele" gesprochen. Dazu gehört auch der von uwe, welcher den fundamentalen Unterschied zwischen menschlichen Rechten und einer bloß formalen Gesetzlichkeit ins Bewusstsein rückte:
uwe schrieb: ------------------------------------------------------- > generell aber gilt für mich (und hier einmal > mehr): solange die welt ist, wie sie ist, und die > menschen, wie sie sind, sind recht und gesetz > (hier: gerade auch zum procedere durchaus klar > formulierte regeln) noch allemal besser als gewalt > und selbstherrlichkeit. > > Nun ist diese Welt in ihrem Sein aber durch eben > solche Gesetze bestimmt. Oder um genauer zu sein, > ihr Sein wird durch Gesetze zementiert. > > Schön ist das nicht. Aber es ist so. > Und dann greifen wir den Gedanken vom August > wieder auf? > > Das gilt dann so wie Du schreibst zweifelsfrei > auch für die Sharia. > Was im übrigen kein zynischer Witz sein soll. Na > ja, jedenfalls kein Witz. > > Der Sieg der Taliban resultierte ja aus einer > Situation der völligen Anarchie. > Nachdem die Volksbefreier -das waren NICHT die > Taliban- mit unserer Hilfe ihr Heimatland von den > Russen und dem, was sie für Kommunisten hielten, > befreit hatten, errichteten sie in ihren > Clangebieten die von Dir angeführte > Gewaltherrschaft. > Die Taliban, die ja im übrigen nie selbst gegen > die Russen gekämpft hatten, wurden als Retter vor > der alltäglichen irregulären Gewalt der > Volksbefreier betrachtet. Errichteten Sie doch > sowas wie eine Ordnung, eine viehische zwar, aber > eben eine Ordnung, die gewissen Regularien > unterlag. > > Aber weiter in unserem kleinen weihnachtlichen > rechtstheoretischen Exkurs. > In weiten Teilen Südamerikas gibt es natürlich > noch Staatsmacht und geschriebenes Gesetz. Die > Exekution desselben allerdings führt zwingend > dazu, dass beachtlichen Menschemassen ihren > Lebensunterhalt nur gegen das Gesetz bestreiten > können. In Slums und Favelas herrscht das Gesetz > der Stärke. > Anfang des Jahres verweigerte sogar das > mexikanische Militär einen Einsatz in einer > Provinzstadt, weil es ihnen zu gefährlich war. > Die schießen lieber, wie wir auch in diesem Jahr > gelernt haben, auf Gewerkschafter und Lehrer, weil > die eher nicht zurückschießen. Und dabei werden > sie sich sicher auf das geschriebene Gesetz > berufen können. > > Es sieht aus, als würde es doch wieder > kompliziert. > Gehen wir also noch mal in so eine Favela, in der > das geschriebene Gesetz, dass noch allemal besser > alles andere sei, wie Du schreibst, nicht mehr > gilt. > Da organisieren mittlerweile die Bandenführer, > wenn Sie sich nicht um Rauschmittelhandel, > Erpressung, Raub, Geiselnahme und Krieg mit > Rivalen kümmern müssen, sowas wie > Zivilgesellschaft. > Die verlorengegangene Staatsmacht wird > substituiert. Die Häuptlinge von Mördergangs > lassen Stromleitungen legen, kümmern sich um die > Wasserversorgung und organisieren die > Strafverfolgung bei Verstößen gegen die Regeln > des Zusammenleben in der Favela. Gern wird sowas > dann mit bestialischen Morden geahndet. > Sie bezahlen Lehrer und loben Stipendien für > begabte Mitbewohner aus. > > Wir sehen, diese Welt ist schon ein ziemliches > Durcheinander. Aber bevor der Einwand kommt, dass > dies alles ja doch irgendwie weit weg wäre, > kehren wir dann freiwillig wieder heim und > kümmern uns um die Frage, ob es den nicht doch > hier wenigsten einfaches zu beantworten sein, ob > das geschriebene Gesetz und seine Geltung nicht > "allemal" besser ist als Gewalt und > Selbstherrlichkeit? > Mir fällt die Beantwortung dieser Frage nicht > annähernd so leicht wie Dir. > Man mag sie bei der Beurteilung von Frajos > Interpretation der Forumsregeln anders Beantworten > als bei der Beurteilung des sicher > Gesetzeskonformen täglichen Ersäufens von > Flüchtlingen. > > > Aber es muss ja nicht immer gleich ein so > dramatisches Beispiel sei. > Zum Abschluss mache ich wirklich noch so was wie > Theorie. Wenn auch nur ein bischen. > Zu meiner kleinen Aufzählung vom August könnte > ich, wie Du sicher weißt, noch unendlich vieles > ergänzen. > Aber der Schlusssatz soll von einem großen > deutschen Politiker kommen, einem gestandenen > Gesetzeshüter, der Deiner Ausgangsthese ohne > solche Bedenken, wie ich sie habe, abstrichlos > folgen würde: > > Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht > sein > > Ja, das stimmt. RECHT hat er. Das aber zu Ende zu > denken, ohne zu kotzen, ist nur schwer möglich. Der zitierte Spruch des Faschisten Filbinger in Diensten des deutschen Gesetzesstaates (- Rechtsstaat ist ja was anderes! -) ist Ausdruck eines verheerenden und verhängnisvollen Rechtspositivismus, der das Gesetz nicht darauf hin untersucht, wem es nützt (- cui bono? -), sondern allein schon damit zufrieden ist, dass es existiert. Nur, ex nihilo, den Gegensatz, den du hier konstruieren möchtest zwischen Gesetz und Willkür-Gewalt, den gibt es doch schon empirisch kaum, wenn man nämlich die zwar formal in Gesetze gekleidete Herrschaft der herrschenden Klassen bedenkt, die aber nichtsdestoweniger verbrecherisch und Verbrechen unterstützend sein kann. So ist z.B. die Hitler-Bande völlig gesetzeskonform an die Macht geputscht worden. Die Ermächtigung der deutschen Faschisten geschah auf der legalen Grundlage des "Ermächtigungsgesetzes". Ein Moderator eines solchen Forums wie diesem hier, sollte die Differenz zwischen Legalität und Legitimität kennen: Nicht alles, was legitim ist, ist legal und umgekehrt. Ob etwas legitim ist, entscheiden auch keine Gerichte, jedenfalls nicht solche, wie wir sie hier und heute kennen, wo die Justiz vor allem eine Scham und Schande ist. ex nihilo und ich hatte schon früher genau zu diesem Thema diverse Dispute. ich erinnere an einige Textpassagen:
Auch Marx selbst hat zu den Prinzipien Legitimität vs. Legalität Stellung bezogen: [www.marxists.org] Ich finde, es kann nicht sein, das Vorgehen des tazDiss-Admins mit dem der antidemokratischen forumsmasterin im taz-EDV-Keller auch nur annähernd zu vergleichen. Allein schon die ausführlichen und dialogischen Stellungnahmen frajos wären bei c.e. undenkbar gewesen. Auch die Kommentare von joyborg und rollimom wie auch Sandra Burgers, rabenkrähes und zebulons zeugen von Vernunft. Zu Leo Pleggers total tollen Totalitarismus-Vergleichen wiederum kann ich allerdings nur noch amüsiert schmunzeln. In diesem Sinne: > Frohes Fest Ich wünsche allen eine gesegnete Sonnenwendfeier!
Karl Wenn der Mensch von den Umständen gebildet wird, so muß man die Umstände menschlich bilden. |
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Re: Recht vs. Gesetz
Karl schrieb:
------------------------------------------------------- > Ich finde, es kann nicht sein, das Vorgehen des > tazDiss-Admins mit dem der antidemokratischen > forumsmasterin im taz-EDV-Keller auch nur > annähernd zu vergleichen. das stimmt, das vorgehen der taz forumsmasterin war dagegen harmlos. frajo hat den forumsdemokratischen gau verursacht. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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gesegnet
würg >anchors aweigh< |
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Re: rechtskritik
nun, ich hatte ja von >einfacher "wahrheit"< geschrieben. daß eine solche nicht einfach "gilt" unter ausschaltung ihres gegenteils: geschenkt. nur erübrigt für mich eben die dialektik der verhältnisse resp. denkbewegungen, bzw. die immanente negativität der sätze, nicht jede (in gewisser hinsicht wirklich unmögliche) positionierung.
gut, vertagen wir uns aufs neue jahr. gruß zurück ins rheinische. >anchors aweigh< |
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kommunikation
er entsprach ja nicht einmal der minimal-anforderung: es dem beschuldigt/betroffenen selbst mitzuteilen. >anchors aweigh< |
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empirie
ich wünsche selbst dir nicht, daß du ihn mal wirklich kennenlernst... (der adressat einer anklageschrift wird es wohl zu schätzen wissen, daß damit das letzte wort noch nicht gesprochen ist, er vielmehr - wo nötig mit fachkundiger unterstützung - das gesetz, und zwar mitsamt all seinen etwa feststallbaren "lücken", grundsätzlich und unter umständen, auch über zwei oder mehr instanzen, auch auf seiner seite hat) >anchors aweigh< |
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exponat
nun, es lag eigentlich nicht in meiner absicht (und auch nicht erwartung), daß in der folge meines angekündigten vorgehens extra muros hier drinnen die reaktion derart voranmarschiert. ave Caesar, morituri te salutant... (vielleicht könntest du ja auch ein neues "exponat" in dein "virtuelles museum" einstellen: anti-antisemiten - machthungrige wölfe im schafspelz oder so. vielleicht noch mit der ergänzung: hiergegen ist jedes mittel recht...) >anchors aweigh< |
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Re: begrüßung
![]() Ausgerechnet Sie haben es nötig, in solcher Sache den Schnabel aufzureissen. „Ein gerechtes Ziel lässt sich nicht mit ungerechten Mitteln erreichen“ ___________________________________________________________________________ |
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Re: exponat
ex nihilo schrieb:
------------------------------------------------------- > nun, es lag eigentlich nicht in meiner absicht > (und auch nicht erwartung), daß in der folge > meines angekündigten vorgehens extra muros hier > drinnen die reaktion derart voranmarschiert. [usuarios.lycos.es] Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist Liebe, lebe sie. Das Leben ist ein Traum, erkenne es. Das Leben ist ein Spiel, spiele es! (Sathya Sai Baba) |
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Re: begrüßung
![]()
stimmt nicht. >anchors aweigh< |
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outsourcing der illegitimität
frajo:
ex nihilo:
"extra muros" - outsourcing - guantanamo, folter. es ist ja so einfach: deklariere einen - notfalls lediglich postulierten - raum als "außen" (von forumsbelangen, von gültiger rechtsprechung) und schon genießt du die bedingungslose freiheit des handelns, ungeachtet des anlasses "intra muros", ungeachtet der wirkungen "intra muros", und zwar gerade dann, wenn es "extra muros" weder anlaß noch wirkung zu verzeichnen gibt. aber juristen haben von topologie natürlich nichts gehört. daß meine - keineswegs, wie von dir insinuiert, reaktionäre, sondern den fortschrittlichen forumscharakter wahrende - reaktion nicht in deiner erwartung lag, ist demjenigen anzulasten, der einerseits zwar - angeblich - mit sofortiger reaktion auf seine selbstverständlich ohne angabe einer reaktionsfrist in kleingedruckte formulierungen verpackte strafanzeigenankündigung rechnete, andererseits jedoch das über jahre ausgesprochene postulat der juristischen enthaltsamkeit für bedeutungslos hielt. mit anderen worten: was X schreibt, muß sofortige beachtung und reaktion finden. was Y schreibt, ist keiner überlegung wert. so denken jene, die sich als übermenschen - sich "oben" befindend - gebärden oder wähnen. ex nihilo:
τα λατινικά σου εδώ δεν συμφέρει. ex nihilo:
welch schlicht zusammenzuschusterndes weltbild: alles, was gegen mich ist, ist antisemitisch; was antisemitisch ist, bestimme ich; alles antisemiten um mich herum, einschließlich erich fried und noam chomsky. am "machthunger" ist jedoch etwas dran, wenn wir erwägen, wie sehr du am moderatoren-"thron" dieses winzigen forums klebtest, wie inbrünstig du alle angebote von karl und joyborg, dein und unser gesicht durch rücktritt zu wahren, ausgeschlagen hast. ex nihilo:
"jedes" bedeutet: auch strafanzeigen, auch physische gewalt, nicht wahr? du projizierst offenbar gerade heftig dein innerstes "extra muros". |
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Re: der user im fadenkreuz der ordnungsgewalt
Ich habe mich voll und ganz auf neils Standpunkt gestellt und dies auch entsprechend mitgeteilt. Und, ich habe zu dieser Zeit ganz bewußt auf mein Stimmrecht verzichtet, weil frajos Willkür mit meinem Verständnis des Forums inkompatibel erschien. Im Nachhinein betrachtet war dies ja auch völlig korrekt. Daß allerdings frajo nicht nur völlig selbstherrlich über dieses Forum verfügt, sondern den user ex nihilo auf wenig nette Art und Weise zu diskreditieren versucht, hätte ich so allerdings nicht erwartet. |
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wie vor 22 jahren...
fein orwell-mäßig ausgedrückt ist das. nun hast allerdings du dein gesicht nicht mehr wahren können. man weiß, woran man ist. traurig genug, aber immerhin was. >anchors aweigh< |
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kleingedrucktese
huch, was verwendest du denn für einen browser? also bei mir erscheinen die beiträge, der von dir angesprochene eingeschlossen, durchweg in gleicher schriftgröße. aber vielleicht beglückst du uns ja mit einem screenshot, der "das kleingedruckte" erkennen (bzw. dann eben nicht erkennen) läßt. >anchors aweigh< |
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vorleistung
da ja nachbearbeiten von beiträgen nach dem unerforschlichen ratschluß jenes höheren wesens, das wir (oder auch nicht) verehren, nicht mehr stattfinden darf, gehe ich hier in einem neuen beitrag doch mal in vorleistung:
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déjà-vu
c.e. schrieb:
oder war das jemand anderes? >anchors aweigh< |
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forward defense
forward defense - the russians are coming... >anchors aweigh< |
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"politische Foren"
Bleibense mal aufm Teppich, großer Meister: Nur weil Sie diese nunmehr endgültig als Familienbetrieb geführte Stehkneipe mit angeschlossener Hundewiese auch noch mit einem Schafott ausgestattet haben und hier gerade einen Schauprozess in bester Stalinscher Manier abziehen, wird aus dieser Kaschemme noch lange kein politisches Forum. „Ein gerechtes Ziel lässt sich nicht mit ungerechten Mitteln erreichen“ ___________________________________________________________________________ |