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Sandra Burger

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Beitrag vom 20.01.2009 16:24
Deppensprache Deutsch: Notleidende Banken

In der taz vom 29.12.2008 widmete sich Reinhard Siemes den "medialen Sprachverhunzern":

29.12.2008 Wichtigsprech und rhetorische Luft
Deppensprache Deutsch
[www.taz.de]
Nicht die Jugend malträtiert die Sprache der Dichter und Denker bis zum Unverständnis. Es sind vielmehr die erwachsenen Dampfplauderer in den Medien. VON REINHARD SIEMES

Nach (Zitat) "der gewissenhaften Prüfung aller Tatbestände" und "wohl zu überlegenden Entscheidungen", gepaart mit "allen erforderlichen Maßnahmen" verkündete die Bundesregierung vor geraumer Zeit - (Zitat: ) "denn der Wähler hat ein Recht auf Information" - es müsse ein "Rettungsschirm aufgespannt" werden, unter anderem insbesondere für "notleidende Banken" ...

20.01.2009 Unwort des Jahres 2008
"Notleidende Banken"
[www.taz.de]
Eine unabhängige Jury hat die Formulierung "notleidende Banken" zum Unwort des Jahres 2008 erkoren. Damit werde das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Wirtschaftskrise auf den Kopf gestellt.

[...] Auf Platz zwei setzte die Jury den Begriff "Rentnerdemokratie". Damit habe der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog das Schreckbild eines Staates gemalt, in dem "die Alten die Jungen ausplündern". Auf dem dritten Platz landete der Begriff "Karlsruhe-Touristen". [...]

Glückwunsch an alle Preisträger! - Respekt, Hut ab! - Ein wirklich "nachhaltig generierter Erfolg". - "Wie macht man so was?" smiling smiley

Herzliche Grüße:.
san.draB@web.de



2 mal bearbeitet. Zuletzt durch Sandra Burger am 20.01.09 16:30.



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